- Der US-Dollar bleibt stabil, während die globalen Handelsverhandlungen im Fokus stehen.
- Die PBoC setzt ihre Goldkäufe fort, was auf langfristiges Interesse hinweist.
- Die Kupferproduktion in China expandiert und verringert die Abhängigkeit von Importen.
Der Australische Dollar (AUD) steht weiterhin unter Druck, da die globalen Handelsunsicherheiten anhalten, insbesondere im Zusammenhang mit den US-chinesischen Handelsgesprächen. Während es einen leichten Anstieg der Kupferproduktion aus China gegeben hat, beeinflussen Handelsabkommen und Wirtschaftspolitiken weiterhin die Stimmung auf dem Markt, mit begrenzten positiven Bewegungen für den Aussie.
Tägliche Marktbewegungen: Aussie stabil vor Handelsgesprächen
- Der US-Dollar (USD) bleibt stabil, während der Markt auf Unsicherheiten bei Handelsabkommen und bevorstehenden wichtigen Daten reagiert.
- Die Kupferproduktion in China expandiert weiterhin, was möglicherweise zukünftige Kupferimporte verringert.
- Die Goldkäufe der People's Bank of China (PBoC) haben sich verlangsamt, obwohl die Käufe robust bleiben.
- Der US-Dollar-Index (DXY) bleibt nahe 100,30 und zeigt trotz Schlagzeilen zu Handelsabkommen Anzeichen von Widerstand.
- Die Handelsgespräche zwischen den USA und China sind für das Wochenende angesetzt, was Hoffnungen, aber auch vorsichtige Erwartungen weckt.
- Trotz einer positiven Marktreaktion auf das potenzielle Handelsabkommen zwischen den USA und dem Vereinigten Königreich bleibt der 10%-Zoll des Vereinigten Königreichs bestehen.
- Chinas Rohölimporte sind gestiegen, was auf eine anhaltende Nachfrage trotz globaler Unsicherheiten hinweist.
- Chiles größter Kupferproduzent hat seine Produktion erhöht, was die Ängste vor einem globalen Mangel etwas lindert.
- Die Goldkäufe der PBoC stiegen um 70.000 Unzen und setzen ihre langfristige Strategie fort.
- Die Beamten der US-Notenbank bleiben vorsichtig, da trotz globaler Handels Spannungen keine sofortigen Zinssenkungen erwartet werden.
- Chinas wirtschaftliche Aussichten belasten stark die rohstoffgebundenen Währungen, einschließlich des Australischen Dollars.
- Obwohl China seine inländische Kupferproduktion ausweitet, könnte es dennoch Herausforderungen durch anhaltende globale Versorgungsprobleme gegenüberstehen.
- Die Ölmärkte ziehen sich zusammen, mit Bedenken hinsichtlich zukünftiger Importvolumina, insbesondere aus dem Iran.
Technische Analyse
Der Australische Dollar wird derzeit um 0,6400 gehandelt, was einem Anstieg von 0,30 % im Tagesverlauf entspricht. Der Relative Strength Index (RSI) bei 54,85 deutet auf ein neutrales Momentum hin, während der Moving Average Convergence Divergence (MACD) ein Verkaufssignal anzeigt. Kurzfristige gleitende Durchschnitte, einschließlich des 20-Tage Simple Moving Average (SMA) bei 0,6401, deuten auf eine bullische Perspektive hin, unterstützt durch den 100-Tage SMA bei 0,6289 und den 10-Tage Exponential Moving Average (EMA) bei 0,6419. Der 200-Tage SMA bei 0,6460 zeigt jedoch einen bärischen Trend an. Wichtige Unterstützungsniveaus liegen bei 0,6419, 0,6413 und 0,6401, mit Widerständen bei 0,6425, 0,6431 und 0,6460.
Australischer Dollar FAQs
Der australische Dollar wird maßgeblich von den Zinssätzen der Reserve Bank of Australia sowie den Preisen von Rohstoffen wie Eisenerz beeinflusst, die für die australische Wirtschaft von großer Bedeutung sind. Auch die Entwicklungen in China, dem größten Handelspartner Australiens, spielen eine wichtige Rolle.
Die Reserve Bank of Australia (RBA) beeinflusst den Australischen Dollar (AUD), indem sie den Zinssatz festlegt, zu dem Banken sich gegenseitig Geld leihen. Das Ziel der RBA ist es, die Inflation durch Zinssatzanpassungen im Bereich von 2-3 % zu halten. Hohe Zinssätze im Vergleich zu anderen wichtigen Zentralbanken stützen den AUD, während niedrige Zinssätze ihn schwächen können. Quantitative Lockerungsmaßnahmen wirken in der Regel negativ auf den AUD, während quantitative Straffungsmaßnahmen ihn stärken.
China ist Australiens wichtigster Handelspartner, daher hat die wirtschaftliche Entwicklung in China einen direkten Einfluss auf den Wert des Australischen Dollars (AUD). Läuft die chinesische Wirtschaft gut, steigt die Nachfrage nach australischen Rohstoffen, Gütern und Dienstleistungen, was den AUD stärkt. Schwächelt die chinesische Konjunktur, sinkt die Nachfrage, und der Wert des AUD fällt. Überraschungen bei den Wachstumsdaten aus China – sowohl positive als auch negative – haben deshalb häufig unmittelbare Auswirkungen auf den Wechselkurs des Australischen Dollars und seiner Währungspaare.
Eisenerz ist der wichtigste Export Australiens und erzielte 2021 laut offiziellen Angaben Einnahmen von 118 Milliarden US-Dollar. China ist dabei der größte Abnehmer. Die Preisentwicklung von Eisenerz wirkt sich daher direkt auf den australischen Dollar (AUD) aus: Steigt der Preis, erhöht sich meist auch der Wert des AUD, da die Nachfrage nach der Währung zunimmt. Fällt der Preis, wirkt sich das negativ auf den AUD aus. Höhere Eisenerzpreise begünstigen zudem ein positives Handelsbilanzsaldo Australiens, was sich ebenfalls stützend auf die Landeswährung auswirkt.
Die Handelsbilanz, also die Differenz zwischen den Einnahmen eines Landes aus Exporten und den Ausgaben für Importe, ist ein weiterer wesentlicher Faktor, der den Wert des australischen Dollars beeinflussen kann. Wenn Australien stark nachgefragte Exportgüter produziert, steigt der Wert der Landeswährung aufgrund der höheren Nachfrage aus dem Ausland. Eine positive Handelsbilanz stärkt den australischen Dollar, während ein Handelsbilanzdefizit gegenteilige Auswirkungen hat.
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