- AUD/JPY wertet auf, da der japanische Yen nach der Bekanntgabe der neuen Kabinettsbesetzung kämpft.
- Sanae Takaichi wurde Japans Premierministerin, nachdem sie 237 Stimmen im Unterhaus gesichert hat und damit die erforderliche Mehrheit übertroffen hat.
- Der AUD könnte von der Optimismus rund um einen möglichen Durchbruch im Handelsabkommen zwischen den USA und Australien profitieren.
AUD/JPY erholt sich von seinen täglichen Verlusten und setzt seine Gewinnserie für die dritte aufeinanderfolgende Sitzung fort, indem es während der europäischen Handelsstunden am Dienstag um 98,30 handelt. Das Währungspaar gewinnt an Boden, da der japanische Yen (JPY) nach der Ernennung von Sanae Takaichi zur Premierministerin Japans gedämpft bleibt. Takaichi erhielt 237 Stimmen im Unterhaus, mehr als für eine einfache Mehrheit erforderlich ist.
Japans neu ernannter Kabinettschef Seiji Kihara gab die neue Kabinettsbesetzung bekannt und ernannte Satsuki Katayama zur Finanzministerin und Ryosei Akazawa zum Minister für Handel und Industrie. Minoru Kiuchi wurde zum Minister für wirtschaftliche Revitalisierung, Kimi Onoda zum Minister für wirtschaftliche Sicherheit und Toshimitsu Motegi zum Außenminister ernannt.
Das Währungspaar AUD/JPY erhält ebenfalls Unterstützung, da der Australische Dollar (AUD) von der Optimismus über einen Durchbruch im Handelsabkommen zwischen den USA und Australien profitieren könnte. US-Präsident Donald Trump und der australische Premierminister Anthony Albanese unterzeichneten am Montag im Weißen Haus ein Abkommen über kritische Mineralien im Wert von 8,5 Milliarden USD, das darauf abzielt, den Zugang zu Australiens reichhaltigen Seltenen Erden-Ressourcen angesichts der strikteren Exportkontrollen Chinas zu sichern.
Beide Nationen verpflichteten sich, in den nächsten sechs Monaten jeweils mindestens 1 Milliarde USD in Bergbau- und Verarbeitungsprojekte zu investieren und vereinbarten zudem, einen Preisunterboden für kritische Mineralien einzuführen.
Darüber hinaus könnte der AUD gegenüber seinen wichtigsten Mitbewerbern an Boden gewinnen, da die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten (US) und China, Australiens engstem Handelspartner, nachlassen. US-Präsident Donald Trump erklärte, dass er erwartet, während ihres bevorstehenden Treffens in Südkorea einen "fairen Deal" mit Chinas Präsident Xi Jinping zu erreichen, was auf eine mögliche Entspannung der Handelskonflikte hindeutet.
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