• AUD/JPY schwächt sich im frühen europäischen Handel am Donnerstag auf nahezu 111,15. 
  • Der Weg des geringsten Widerstands ist nach oben gerichtet, da der Preis über dem 100-Tage-EMA bleibt. 
  • Das erste Abwärtsziel liegt bei 109,30; der unmittelbare Widerstand befindet sich bei 111,50. 

Das Währungspaar AUD/JPY handelt im frühen europäischen Handel am Donnerstag im negativen Bereich um 111,15. Der japanische Yen (JPY) legt gegenüber dem australischen Dollar (AUD) zu, nachdem hawkische Äußerungen von den Entscheidungsträgern der Bank of Japan (BoJ) gemacht wurden.

Das hawkischste Vorstandsmitglied der BoJ, Hajime Takata, erneuerte am Donnerstag seinen Aufruf zur Erhöhung des Leitzinses und beschrieb den einst eingefrorenen Inflationstrend des Landes als bis ins Mark erhitzt. Takata erklärte weiter, dass die Zentralbank weitere Zinserhöhungen schrittweise durchführen müsse. 

"Ich glaube, die Bank sollte einen weiteren Gangwechsel vornehmen und eine Kommunikation führen, die davon ausgeht, dass das Ziel der Preisstabilität fast erreicht ist," sagte Takata. 

Der Verbraucherpreisindex (CPI) von Tokio wird am Freitag im Mittelpunkt stehen. Sollte der Bericht jedoch schwächere als erwartete Ergebnisse zeigen, könnte dies den JPY nach unten ziehen und kurzfristig Rückenwind für das Währungspaar schaffen. 

Chart Analyse AUD/JPY


Technische Analyse:

Im Tageschart ist AUD/JPY kurzfristig bullish, da der Preis deutlich über dem steigenden 100-Tage exponentiell gleitenden Durchschnitt liegt, was einen ausgereiften Aufwärtstrend bestätigt und nicht nur einen kurzfristigen Spike. Die neuesten Kerzen halten sich nahe dem oberen Bollinger-Band um 111,30, während das mittlere Band durch den Bereich von 109,30 steigt, was auf anhaltenden Aufwärtsdruck und zunehmende Volatilität hinweist. Der RSI bei 65,92 bleibt im bullischen Bereich ohne extreme überkaufte Bedingungen, was darauf hindeutet, dass die Käufer trotz der jüngsten Beschleunigung weiterhin das Momentum kontrollieren.

Die erste Unterstützung liegt am mittleren Bollinger-Band nahe 109,30, das mit der jüngsten Konsolidierung übereinstimmt und der erste Bereich wäre, um die Trendstärke bei einem Pullback zu testen. Eine tiefere Korrektur würde die sekundäre Unterstützung näher bei 107,50 freilegen, wo der Bereich des unteren Bands mit dem vorherigen Ausbruchgebiet konvergiert. Auf der Oberseite liegt der unmittelbare Widerstand knapp über dem Markt bei 111,50, was das neueste Swing-Hoch im oberen Bandbereich markiert, gefolgt von einer psychologischen Barriere bei 112,50, falls die Bullen den Anstieg fortsetzen. 

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)

Japanischer Yen - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.

Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.

Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.

Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.

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