• AUD/JPY gewinnt am Dienstag in der frühen europäischen Sitzung an Boden und erreicht rund 112,55. 
  • Das Währungspaar behält eine leicht bärische Tendenz bei; eine weitere Konsolidierung kann mit neutralem RSI-Momentum nicht ausgeschlossen werden. 
  • Der unmittelbare Widerstand wird bei 112,60 gesehen; die anfängliche Unterstützung liegt bei 112,30. 

Das Währungspaar AUD/JPY gewinnt während der frühen europäischen Handelsstunden am Dienstag an Stärke und nähert sich 112,55. Der japanische Yen (JPY) zieht einige Verkäufer gegenüber dem australischen Dollar (AUD) an, nachdem Reuters am Montag berichtete, dass Tokio keine unmittelbaren Pläne habe, die Vermögensallokation seiner staatlichen Pensionsfonds zu ändern, was die Erwartungen an eine kurzfristige Unterstützung für inländische Vermögenswerte reduziert.

Dennoch erklärte Japans Finanzministerin Satsuki Katayama, dass der massive Pensionsfonds des Landes seine Bestände bei Bedarf anpassen werde, und schlug zudem die Aufnahme von Staatsanleihen in ein steuerfreies Anlageprogramm für Privatanleger vor.

Chart Analysis AUD/JPY

Technische Analyse:

Im Tageschart behält AUD/JPY eine leicht bärische Tendenz bei, da es knapp unter dem 100-Tage Simple Moving Average (SMA) notiert. Der Kurs bleibt über dem mittleren Bollinger-Band, was auf eine gewisse kurzfristige Nachfrage hindeutet, aber die Nähe zum oberen Band und der deckelnde 100-Tage-SMA verstärken den Eindruck einer nach oben begrenzten Bewegung. Der Relative Strength Index (RSI) bei 49,81 liegt nahe dem neutralen Bereich und deutet eher auf ein konsolidierendes Momentum als auf eine klare Richtungsbewegung hin.

Auf der Oberseite wird der unmittelbare Widerstand beim 100-Tage-SMA bei 112,60 gesehen, wobei ein Ausbruch den Weg zum oberen Bollinger-Band nahe 113,40 als nächste Hürde freimachen würde. Auf der Unterseite liegt die anfängliche Unterstützung am mittleren Bollinger-Band bei 112,30, gefolgt von einer tieferen Unterstützung am unteren Band um 111,25, wo stärkere Käufer versuchen könnten, die Kontrolle zurückzugewinnen, falls die aktuelle Abwärtsbewegung anhält.

(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)

Japanischer Yen - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.

Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.

Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.

Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.

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Das sollten Sie am Montag, den 13. Juli, im Blick behalten:

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Die Rohölpreise steigen am Dienstag zum zweiten Mal in Folge deutlich an, da die Anleger zunehmend besorgt über die Nachhaltigkeit des Waffenstillstands zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran sind. In der zweiten Tageshälfte wird das US Bureau of Labor Statistics die Daten zum Verbraucherpreisindex für Juni veröffentlichen. Darüber hinaus wird der Vorsitzende der Federal Reserve, Kevin Warsh, vor dem House Financial Services Committee zum halbjährlichen geldpolitischen Bericht aussagen.

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