Die Analysten Warren Patterson und Ewa Manthey von ING verweisen auf eine nachlassende Dynamik auf der Angebotsseite des Aluminiummarktes. Die weltweite Primäraluminiumproduktion ging im Juni sowohl gegenüber dem Vormonat als auch im Vorjahr zurück. Im ersten Halbjahr blieb die Produktion insgesamt jedoch weitgehend stabil. Während die Erzeugung in China im Monatsvergleich sank, liegt sie seit Jahresbeginn weiterhin über dem Vorjahresniveau. Rückgänge verzeichneten dagegen auch Europa, Asien ohne China sowie die Golfstaaten, wobei die Schwäche in der Golfregion mit den Auswirkungen des Iran-Konflikts zusammenhängt.
Aluminiumproduktion geht in zahlreichen Regionen zurück
„Die jüngsten Daten des International Aluminium Institute (IAI) zeigen, dass die weltweite Primäraluminiumproduktion im Juni gegenüber dem Vormonat um 2,9 Prozent und im Jahresvergleich um 1,5 Prozent auf 5,98 Millionen Tonnen gesunken ist. Im ersten Halbjahr blieb die Produktion mit 36,4 Millionen Tonnen jedoch weitgehend stabil.“
„Die Aluminiumproduktion in China verringerte sich im Juni gegenüber dem Vormonat um 3,2 Prozent auf 3,7 Millionen Tonnen. Seit Jahresbeginn lag die Produktion mit 22,3 Millionen Tonnen jedoch weiterhin 2,2 Prozent über dem Vorjahreswert.“
„Auch in den meisten anderen wichtigen Regionen schwächte sich die Produktion ab. In Europa einschließlich Russland ging die Erzeugung gegenüber dem Vormonat um 1,7 Prozent zurück, in Asien ohne China betrug das Minus 2,9 Prozent. Die Produktion in den Golfstaaten sank auf 332.000 Tonnen und lag damit 34,5 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Hintergrund sind Produktionsstörungen im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt.“
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Die wichtigsten Währungspaare bleiben am frühen Dienstag innerhalb bekannter Spannen, da sich die Investoren zurückhalten, große Positionen einzugehen, und gleichzeitig die Schlagzeilen zur Nahostkrise genau beobachten. Die Sentiment-Daten der ZEW-Umfrage für Deutschland und die Eurozone werden im europäischen Wirtschaftskalender veröffentlicht. In der zweiten Tageshälfte werden keine hochwirksamen Datenveröffentlichungen aus den Vereinigten Staaten erwartet.