Alphabet rückt im globalen Wettbewerb um Künstliche Intelligenz zunehmend in den Fokus der Finanzmärkte. Nach einer Phase kurzfristiger Kurszuwächse gewinnt an der Börse die Einschätzung an Gewicht, dass Google seine Position als zentraler Akteur im KI-Sektor festigt.
Auslöser für die veränderte Stimmung waren unter anderem der jüngste Geschäftsbericht von NVIDIA sowie die positive Resonanz auf Googles neues KI-Modell Gemini 3. Marktbeobachter verweisen darauf, dass sich aus einzelnen Impulsen ein breiteres Narrativ entwickelt habe, dem zufolge Google im KI-Rennen gegenüber anderen großen Technologieunternehmen derzeit die Nase vorn hat.
Die wachsende Zuversicht zeigt sich auch im Verhalten institutioneller Investoren, die laut Marktanalysten zunehmend davor zurückschrecken, gegen die Entwicklung zu wetten. Zum Jahresende spielt die relative Performance vieler aktiver Fonds eine besondere Rolle, was die Zurückhaltung verstärkt.
Eine zusätzliche Verschiebung im Marktbild könnte sich aus einem möglichen Deal zwischen Meta und Google ergeben. Nach einem Bericht des Branchenportals The Information prüft Meta den Einsatz von Googles selbst entwickelten TPU-Chips für KI-Anwendungen ab 2026. Ein solcher Schritt würde Googles Hardwarestrategie stützen und zugleich Folgen für Chip- und Komponentenlieferanten wie Broadcom, Celestica und Lumentum haben.
Parallel dazu stand Microsoft im Zentrum mehrerer Analystenstudien. Zahlreiche Häuser bestätigten ihre positiven Einschätzungen, gestützt auf das Wachstum der Cloud-Sparte Azure sowie die zunehmende Verbreitung des KI-Tools Copilot im Unternehmensgeschäft. Trotz der aktuellen Fokussierung des Marktes auf Alphabet rechnen viele Analysten weiterhin mit soliden Wachstumsimpulsen für den Softwarekonzern.
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