Abbott-Aktie bricht nach Umsatzenttäuschung und vorsichtigem Ausblick ein


Die Aktien von Abbott Laboratories sind nach Vorlage der Geschäftszahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 sowie dem Ausblick auf 2026 deutlich unter Druck geraten. Das Papier verlor im US-Handel mehr als sechs Prozent und fiel zeitweise bis auf rund 106 US-Dollar.

Zwar berichtete der Gesundheitskonzern für das Gesamtjahr von einem stetigen Wachstum und Ergebnissen, die insgesamt im erwarteten Rahmen lagen. Allerdings blieben die Erlöse im abgelaufenen Quartal hinter den Markterwartungen zurück. Dies belastete die Stimmung am Markt.

Mit Blick auf das laufende Jahr rechnet Abbott mit weiterem organischem Wachstum und einem Anstieg des bereinigten Gewinns. Der Ausblick wurde jedoch als vorsichtig interpretiert, da er bestehende Zweifel an der kurzfristigen Umsatzentwicklung in einzelnen Geschäftsbereichen nicht ausräumte.

Im Tagesverlauf schwankte der Kurs deutlich. Nach einem schwachen Handelsstart erreichte die Aktie ein Tageshoch nahe 121 US-Dollar, bevor sie deutlich nachgab und sich erst im späteren Verlauf stabilisierte. Das Handelsvolumen lag spürbar über dem Durchschnitt, was auf eine ausgeprägte Reaktion der Marktteilnehmer hinweist.

Die Aktie bewegt sich damit weiterhin innerhalb einer breiten 52-Wochen-Spanne zwischen dem unteren 90-Dollar-Bereich und Kursen in den mittleren 120 US-Dollar. Die jüngsten Ausschläge verdeutlichen die erhöhte Sensibilität des Marktes gegenüber Umsatzentwicklung und Ergebnisaussichten im Gesundheitssektor.

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