Bei der FX-Paarung USDJPY deutet sich ein Richtungswechsel auf größerer Zeitebene an. Die bärischen Anzeichen mehren sich und potentielle Zielbereiche auf der Chartunterseite sind zur Genüge vorhanden. Doch noch haben die Bullen eine Chance das Blatt erneut zu wenden. Wie Sie von den anstehenden Chancen profitieren können, erfahren Sie in der heutigen Ausgabe von „Tickmill’s Research am Sonntag“.
Anzeichen für Richtungswechsel mehren sich
Zum Ende des 1.Handels-Quartals markierte das Währungspaar USDJPY knapp unter der Marke von 111,00 JPY das aktuelle Jahreshoch. Der Bullenmarkt war intakt und die nach dem Hoch einsetzende Korrektur hatte Raum für Rücksetzer bis zum Trendtief bei gut 108,40 JPY. Doch es kam anders als es im Sinne des richtungsgebenden Aufwärtstrends hätte kommen sollen. Die Korrektur lief über das Tief hinaus und markierte bei 107,48 JPY ein Verlaufstief unterhalb der Trendbegrenzung. Die Tatsache, dass es direkt nach diesem Low wieder zu gesteigertem Kaufinteresse und der Ausbildung eines neuen Aufwärtstrends kam, ändert allerdings nichts am Bruch des vorangegangenen Trends. So lange die trendige Gegenbewegung unterhalb des Jahreshochs verharrt, sollten Verkaufssignale richtig gedeutet werden.

Warum? Weil Richtungswechsel nach langen Aufwärtsphasen teilweise etwas Zeit in Anspruch nehmen. Die Tatsache, dass der aufwärtsgerichtete Gegentrend am Montag vergangener Woche gebrochen wurde, ist ein Hinweis auf gesteigerte Aktivitäten von Verkäufern. Entwarnung aus kurzfristiger Sicht kann erst bei einem Kursanstieg über das Wochenhoch bei 109,84 JPY gegeben werden. Dann lebt die Chance auf eine Fortsetzung der bullischen Tendenz mit Zuwächsen über 110,33 JPY hin zum Jahreshoch wieder auf. Kurse Unterhalb des Wochentiefs bei 109,20 JPY hingegen etablieren einen neuen Abwärtstrend, der mittelfristig an den Erholungstiefs um 108,55 JPY, 108,33 JPY bzw. 107,48 JPY Orientierung findet.
So sieht der kurzfristige Ausbruchsplan nach unten aus
Das rote Rechteck zeigt die Tatsache des zweiten Trendbruchs (in der tiefen Zeitebene) an. Das ist der charttechnische Beleg für das gesteigerte Verkaufsinteresse. In der momentanen Verortung ergeben sich hier zwei Chancen zur Partizipation an fallenden Notierungen. Die defensive Variante sieht Kursrückgänge unter die Marke von 109,20 JPY vor. In diesem Fall ist der oben angesprochene Abwärtstrend entstanden und demzufolge richtungsführend.

Bei der aggressiven Variante startet die Partizipation an möglichen Kursrückgängen innerhalb des aktuellen Kursbereiches. Notierungen unter der letzten 4 Stundenkerze führen zur Fortsetzung des kleinsten Abwärtstrends, was aus charttechnischer Sicht die Wahrscheinlichkeit für weiter fallende Notierungen erhöht. Die Kursziele für beide Strategien liegen zum Großteil an den gleichen Kursmarken. Für die aggressive Variante bieten die Levels um 109,28 JPY und 109,20 JPY die ersten Wegpunkte an. Darunter stehen dann die Drehbereiche um 109,04 JPY und 108,70 JPY sowie das Zwischentief bei 108,55 JPY als planbare Kurslevel zur Verfügung.
Videobesprechung
Tickmill’s LIVE-Besprechung: Wo Bulle und Bär um die Vorherrschaft ringen, warten oft beste Chancen. Behalten Sie börsentäglich die wichtigsten Fakten rund um starke Trends im Blick und verpassen Sie keine Gelegenheit. Melden Sie sich jetzt für die LIVE-Besprechung der täglichen Trading-Ideen um 8:30 Uhr bei Tickmill unter https://www.tickmill.eu/de/education/webinars/93017117289/1610091000000 an.
Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen
Ihr Mike Seidl
Haftungsausschluss: Das bereitgestellte Material dient nur zu Informationszwecken und sollte nicht als Anlageberatung betrachtet werden. Die im Text geäußerten Ansichten, Informationen oder Meinungen gehören ausschließlich dem Autor und nicht dem Arbeitgeber des Autors, der Organisation, dem Ausschuss oder einer anderen Gruppe oder Einzelperson oder Gesellschaft.
Hochrisikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch Leverage schnell Geld zu verlieren. 73% (Tickmill UK Ltd) und 65% (Tickmill Europe Ltd) der Privatanleger verlieren Geld, wenn sie CFDs handeln. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs oder andere unserer Produkte funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
[Tickmill ist ein Handelsname von Tmill UK Limited (ein Unternehmen, welches in England und Wales unter der Nummer 09592225 registriert ist). Hauptsitz des Unternehmens: 1 Fore Street, London EC2Y 9DT. Autorisiert und reguliert durch die britische Financial Conduct Authority. FCA-Registrierungsnummer: 717270.]
Neueste Analysen
Autor wählen
21% Rally bei Ripple (XRP): Startschuss oder gefährliche Falle?
Nach einer extrem nervösen Woche am Kryptomarkt meldet sich Ripple (XRP) eindrucksvoll zurück. Der Kurs notiert aktuell wieder über 1,36 US-Dollar und hat sich damit um mehr als 21 % vom jüngsten Tief bei 1,12 US-Dollar erholt.
Gold steigt, Silber explodiert: Warum 2026 alles anders wird
Gold 5.000 Dollar. Silber 75 Dollar. Und ein Markt, der völlig eskaliert ist. Macquarie sorgt mit einer neuen Prognose für Aufsehen – und liefert gleich die Erklärung, warum Anleger derzeit besser zweimal hinschauen sollten.
Gold bricht ein – und diese Aktien werden plötzlich zum neuen Wertspeicher
Gold, Silber, Kupfer: Erst neue Allzeithochs gegen den US-Dollar, dann der Absturz mit einer Geschwindigkeit, wie sie selbst erfahrene Anleger selten gesehen haben. Wer in den vergangenen Wochen auf Edelmetalle gesetzt hat, wurde eiskalt erwischt.
Cardano stabilisiert sich, da der Verkauf von Walen die Erholung begrenzt
Cardano (ADA) stabilisiert sich zum Zeitpunkt des Schreibens am Montag bei 0,27 USD, nachdem es in der vergangenen Woche um mehr als 5% gefallen ist. On-Chain-Daten deuten auf einen rückläufigen Trend hin, da bestimmte Wale ADA abstoßen. Allerdings deutet der technische Ausblick darauf hin, dass das rückläufige Momentum nachlässt, was die Möglichkeit einer kurzfristigen Erholungsrallye erhöht, falls das Kaufinteresse zunimmt.
Forex Today: US-Dollar korrigiert nach unten vor den Verbraucherstimmungsdaten
Der US-Dollar (USD) Index gibt am frühen Freitag nach, nachdem er am Donnerstag sein höchstes Niveau seit zwei Wochen nahe 98,00 erreicht hatte. In der zweiten Tageshälfte wird die University of Michigan (UoM) die vorläufigen Daten zum Verbrauchervertrauen für Februar veröffentlichen. Der kanadische Wirtschaftskalender wird die Beschäftigungsdaten für Januar enthalten, und die Anleger werden den Kommentaren von Zentralbankern im Laufe des Tages besondere Aufmerksamkeit schenken.