USD/JPY Analysen (US Dollar Japanischer Yen)


USD/JPY Jahresausblick 2018: US-Politik und globale Wachstumsstory spielen dem Yen in die Hände

Zunächst will ich darauf hinweisen, dass es im USD/JPY immer eine Besonderheit gibt: das Paar neigt zu einer steilen Abwertung im ersten Quartal eines jeden Jahres. Denn im März endet das japanische Fiskaljahr und Unternehmen repatriieren dann verstärkt Vermögen in die Heimat, um die Bilanz zu verschönern. Zwar ist der Einfluss von der Repatriierung von Mitteln mittlerweile zurückgegangen, aber sie bleibt im in den Monaten von Februar bis März der Motor für die Märkte.


1. Technische Analyse

USD/JPY Analyse: Mittelfristiger Rangehandel

Mittelfristig sehen wir für den USD/JPY eine Seitwärtsbewegung zwischen 111-114,50 und auf Sicht von 3 Monaten liegt das Ziel bei 113. Die zunehmende globale Erholung und die rückläufigen Risikoprämien belasten den JPY und die noch vorhandene Fed-BoJ Divergenz unterstützt den USD/JPY, so dass wir mittelfristig kein Potential für eine nachhaltige Bewegung sehen. Unser Ziel ist auf Sicht von 6 - 12 Monaten die 114. Das Risiko nach unten nimmt jedoch zu, da die Short JPY Positionierungen überbeansprucht sind, während die US Rendite Kurve abflacht und die Wachstumsaussichten Chinas von Schwäche geprägt sind.

USD/JPY PREISSENSIBILITÄT

USD/JPY BULLISH PERCENTAGE INDEX


2. Fundamentale Analyse

USDJPY - WAS STEHT HEUTE AUF DER AGENDA?


3. Neueste Nachrichten und Analysen

Nachrichten zu USD/JPY

USD/JPY technische Analyse: Greenback gibt Gewinne ab

Analysen zu USD/JPY

Sind im Öl die Bullen los? - Videobesprechung zu Tickmill's Handelsideen für den 16.01.2019

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DIE EINFLUSSREICHSTEN INSTITUTIONEN & PERSONEN FÜR DEN USD/JPY

Der US Dollar Japanische Yen kann maßgeblich durch Nachrichten oder Entscheidungen von zwei Zentralbanken beeinflusst werden:

Die Bank of Japan ist die Zentralbank Japans. Die Ursprünge der Bank gehen auf den Bank of Japan Act zurück. Sie untersteht weder der Regierung noch einer Privatinstitution. Die Hauptaufgabe der BoJ ist die Notenausgabe. Zudem setzt sie die Geldpolitik um und stellt die Stabilität des Finanzsystems sicher. Dem Lenkungsrat, der aus dem Gouverneur, seinen zwei Stellvertretern und sechs weiteren Mitgliedern besteht, obliegen die Entscheidungen, welche Schritte die Zentralbank als nächstes unternehmen wird.

Auf der anderen Seite gibt es das Federal Reserve System (Fed), welches das zentrale Bannendstem der Vereinigten Staaten von Amerika ist. Die Politik der Fed verfolgt zwei Ziele: die Arbeitslosenquote soll auf einem möglichst tiefen Niveau und die Inflation auf rund 2 % gehalten werden. Das Federal Reserve System besteht aus dem Board of Governors, zwölf regionalen Federal Reserve Banken und dem Federal Open Market Committee (FOMC). Das FOMC organisiert 8 Sitzungen in einem Jahr und beurteilt die wirtschaftlichen und finanziellen Bedingungen. Zudem entscheidet es über Pläne zur Geldpolitik und bewertet die langfristigen Ziele von Preisstabilität und nachhaltigem Wirtschaftswachstum.


Haruhiko Kuroda

Haruhiko Kuroda ist seit März 2013 japanischer Notenbankchef unter Ministerpräsident Shinzo Abe. Er war zuvor 8 Jahre Präsident der Asiatischen Entwicklungsbank. Als Gouverneur der BoJ hat er einen großen Einfluss auf den japanischen Yen. Auf seine Worte reagieren vor allem Trader, um den nächsten Trend in der Währung zu finden.

Jerome Powell

Jerome Powell trat seine 4-jährige Amtszeit zum Vorsitzenden des Board of Governors of the Federal Reserve System im Februar 2018 an. Seine Amtszeit als Mitglied des Board of Governors wird am 31. Januar 2028 enden. Geboren wurde er in Washington D.C. Er machte 1975 seinen Bacherlor-Abschluss in Politik, an der Princeton University und 1979 erhielt er seinen Abschluss in Rechtswissenschaften von der Georgetown University. Unter Präsident Georg H. W. Bush war er als stellvertretender Sekretär und als Staatssekretär im Finanzministerium tätig. Er arbeitet auch als Anwalt und Investmentbank in New York City. Von 1997 bis 2005 war Powell Partner bei The Carlyle Group.

Powell (Vorsitzender des FOMC) auf der Internetseite der Fed und auf Wikipedia



Nachrichten und Analysen zur BoJ

Nachrichten und Analysen zur Fed


Über den USD/JPY

Der USD/JPY (oder US Dollar Japanischer Yen) ist einer der wichtigsten "Majors" auf der ganzen Welt. Der Japanische Yen hat einen niedrigen Zinssatz und wird normalerweise als Carry-Trade benutzt. Deshalb ist er einer der am häufigsten gehandelten Währungen weltweit. Im USD/JPY entspricht der US Dollar der Basiswährung und der Japanische Yen der Kurswährung. Das Paar repräsentiert die amerikanische und japanische Wirtschaft. 

Der USD/JPY ist in Fachkreisen auch als "Ninja" oder "Gopher" bekannt. Der US Dollar Japanische Yen hat normalerweise eine positive Korrelation mit den folgenden Paaren: USD/CHF und USD/CAD. Diese Art von Korrelation basiert auf der Tatsache, dass beide Währungspaare den US Dollar als Basiswährung verwenden. Der Wert des Paares reagiert insbesondere auf Veränderungen der Renditedifferenz zwischen amerikanischen und japanischen Staatsanleihen. Zudem wird es von geldpolitischen Entscheidungen der Bank of Japan (BoJ) und Federal Reserve (Fed) beeinflusst.

KORRELIERENDE PAARE

GBP/USD

Der GBP/USD (oder Pfund Dollar)wird im Fachjargon als "Major" bezeichnet. Es zählt zu den am häufigsten gehandelten Währungspaaren auf der ganzen Welt. Die Gruppe der "Majors" umfasst außerdem folgende Währungspaare: EUR/USD, USD/JPY, AUD/USD, USD/CHF, NZD/USD und USD/CAD. Das Paar wird auch "Cable" genannt. Der Name resultiert aus dem ersten transatlantischen Kabel (Cable), welches durch den Atlantik verlegt wurde, um so Großbritannien mit den USA zu verbinden. Diese Bezeichnung hatte ihren Ursprung im Jahr 1866. Das macht den GBP/USD zu einem der ältesten Währungspaare auf der Welt.

Die Beliebtheit des Pfund Dollars beruht auf der Tatsache, dass es zwei starke Volkswirtschaften repräsentiert: die britische und die amerikanische Wirtschaft. Der Cable ist ein häufig gehandeltes Währungspaar bei dem das Pfund die Basiswährung und der US Dollar die Kurswährung ist. Nach dem Brexit-Votum haben gestiegene Sorgen vor einem harten Brexit das britische Pfund stark unter Druck gesetzt. Hauptgrund für die Verunsicherung an den Finanzmärkten ist der Austritt aus dem europäischen Binnenmarkt.

EUR/USD

Der EUR/USD (oder Euro Dollar) wird im Fachjargon als "Major" bezeichnet. Es ist das am häufigsten gehandelte Währungspaar auf der ganzen Welt. Die Gruppe der "Majors" umfasst außerdem folgende Währungspaare: GBP/USD, USD/JPY, AUD/USD, USD/CHF, NZD/USD und USD/CAD. Seine Beliebtheit verdankt das Paar dem Umstand, dass es zwei große Volkswirtschaften umfasst: die europäische und die amerikanische Wirtschaft. Der Euro als erstgenannte Währung des Paares wird Basiswährung, der US Dollar als zweitgenannte Währung als Kurswährung genannt. Der EUR/USD ist für mehr als die Hälfte aller Geldflüsse an den internationalen Devisenmärkten verantwortlich. Das Auftreten von Gaps ist deshalb beinahe unmöglich.

Normalerweise ist es während des asiatischen Geschäfts sehr ruhig, da marktbewegende Makrodaten hauptsächlich in der europäischen oder amerikanischen Sitzung veröffentlicht werden. Die Handelsaktivität steigt, sobald die europäischen Trader an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Sofort werden Kundenorders ausgeführt, passende Orders gematcht, Limits geprüft und das Orderbuch geführt. In der Regel passiert am Mittag nicht viel. Häufig tendieren die Paare seitwärts. Denn viele Trader gehen zum Mittagessen. Am Nachmittag mit der amerikanischen Eröffnung kommt dann wieder Bewegung in den Markt.


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