Gier und Angst sorgen an der Börse regelmäßig für starke Bewegungen. Der Profi nutzt Extremsituationen aus, um sich zu positionieren. Genau in ein solches Umfeld laufen wir gerade hinein. Medial gibt es kaum fundamentale Nachrichten und er Fokus der Berichterstattung liegt auf den Risiken. Dabei passiert gerade jetzt etwas ganz Normales.
Von Gier zu Panik
Vor einigen Wochen lag der Fokus vieler Traderinnen und Trader im Blick auf Aktien und Indizes auf steigende Kurse. Der wichtige Fear&Greed Index notierte deutlich über 80 und damit im Bereich der extremen Gier. Doch damit ist es nun vorbei. Derzeit steht der Indikator auf extremer Angst (Fear), was in der Regel ein Moment ist, in dem man sich über den Einstieg in den Markt vorbereiten sollte. Allerdings gibt es derzeit noch Luft nach unten. Werte unter 20 sollten durchaus noch drin sein, bevor der Aktienmarkt seinen Boden findet. Das dies realistisch ist, zeigt der Blick zurück. Vor genau einem Jahr notierte der Fear&Greed Index bei 17 Zählern.
Wallstreet hat nur einen Gewinner
Wird der Blick vom der Gemütslage auf den Aktienmarkt gerichtet, wird das Ausmaß des Marktverhaltens klar. An der Wallstreet beispielsweise gibt es aktuell nur einen Sektor, der auf Wochen und 3 Monatsbasis deutlich zulegen konnte. Die Musik spielt hier klar im Energiesektor. Alle anderen Sektoren sind rot. Der Boden bei den Indizes ist oft dann in greifbarer Nähe, wenn es hier Sektoren gibt, die neue Investoren finden.
Aufzeichnung Tickmill’s tägliche Tradingideen
Diese Themen standen heute in der Live-Besprechung um 8:30 Uhr auf der Agenda:
- 00:00 Heute auf der Agenda
- 02:00 Aktuelle Wirtschaftsnachrichten
- 05:00 Das treibt die Kurse aktuell
- 14:10 ExxonMobile: Kursexplosion
- 16:45 WTI (weitere Kursziele)
- 20:30 Carnival Corp. vor Zahlen im Chartcheck
- 26:35 EURUSD bricht Unterstützung (tiefere Ziele)
Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen
Ihr Mike Seidl
Haftungsausschluss: Das bereitgestellte Material dient nur zu Informationszwecken und sollte nicht als Anlageberatung betrachtet werden. Die im Text geäußerten Ansichten, Informationen oder Meinungen gehören ausschließlich dem Autor und nicht dem Auftraggeber des Autors, der Organisation, dem Ausschuss oder einer anderen Gruppe oder Einzelperson oder Gesellschaft.
Risikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch Leverage schnell Geld zu verlieren. 72% (Tickmill UK Ltd) und 71% (Tickmill Europe Ltd) der Privatanleger verlieren Geld, wenn sie CFDs handeln.
[Tickmill ist ein Handelsname von Tmill UK Limited (ein Unternehmen, welches in England und Wales unter der Nummer 09592225 registriert ist). Hauptsitz des Unternehmens: 1 Fore Street, London EC2Y 9DT. Autorisiert und reguliert durch die britische Financial Conduct Authority. FCA-Registrierungsnummer: 717270.]
Neueste Analysen
Autor wählen
XRP wackelt gefährlich: Verliert Ripple jetzt die 1,60-Dollar-Marke?
Ripple (XRP) steht am Mittwoch unter massivem Druck. Der Kurs rutscht leicht ab und notiert aktuell knapp unter 1,60 US-Dollar. Noch am Montag sah alles nach Entspannung aus: XRP kletterte bis auf 1,66 US-Dollar. Doch dann kam die Kehrtwende.
Krypto-Crash geht weiter: Bitcoin rutscht auf November-Tief – auch Ethereum und XRP unter Druck
Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und Ripple (XRP) stehen in dieser Woche weiter unter Druck. Hintergrund ist ein breit angelegter Ausverkauf an den Märkten. Bitcoin fiel auf den niedrigsten Stand seit Anfang November 2024 bei 72.945 US-Dollar. Ethereum und XRP folgten der Abwärtsbewegung: Ethereum markierte ein Sieben-Monats-Tief, während auch XRP unter anhaltendem Verkaufsdruck nachgab.
Gold zu teuer? Experte nennt ein Szenario mit 0 Dollar Wert
Gold kennt aktuell nur eine Richtung: nach oben. Die Rally erfasst nicht nur Edelmetalle, sondern auch Industriemetalle gleich mit. Für viele Anleger ist das ein klares Signal: Sicherheit, Schutz vor Inflation, Flucht aus Papiergeld.
ADP-Beschäftigungsbericht wird zeigen, dass die moderate Einstellung bis Januar ausgeweitet wurde
Das Automatic Data Processing Research Institute wird am Mittwoch seinen monatlichen Bericht über die Schaffung von Arbeitsplätzen im privaten Sektor für Januar veröffentlichen. Der sogenannte ADP-Beschäftigungsbericht wird voraussichtlich zeigen, dass die US-Wirtschaft 48.000 neue Arbeitsplätze geschaffen hat, nach den 41.000 neuen Stellen, die im Dezember verzeichnet wurden.
Forex Today: Der Markt richtet den Fokus auf die Inflation im Euroraum und wichtige US-Daten
Die wichtigsten Währungspaare bleiben am frühen Mittwoch relativ ruhig, während sich die Anleger auf wichtige makroökonomische Datenveröffentlichungen vorbereiten. Eurostat wird später in der Sitzung die Inflationszahlen für Januar veröffentlichen, und der US-Wirtschaftskalender wird den Bericht über die Beschäftigung im privaten Sektor sowie die Daten zum Einkaufsmanager-Index (EMI) für den Dienstleistungssektor des Institute for Supply Management (ISM) enthalten.