Gold kommt nach den starken Kurszuwächsen aktuell nicht wieder in den Fokus der Bullen. Charttechnisch ist das Edelmetall angeschlagen. Damit bringen sich tieferliegende Supportlevel ins Spiel. Doch ganz aussichtslos ist die Lage nicht. Als Gegenreaktion auf die Verluste, ist ein deutlicher Rückschnapper nicht ausgeschlossen. In der LIVE-Analyse von Tickmills täglichen Tradingideen stehen zudem die FX-Paarungen EURUSD und USDJPY auf der Agenda.
GOLD durch Dollarstärke unter Druck

Seit dem Ausbruch über den Konsolidierungswiderstand bei gut 1.360 USD im Juni 2019 konnte sich der Goldpreis bis auf knapp 2.075 USD steigern. Zwischenzeitliche Rücksetzer stellten sich im Nachhinein immer wieder als gute Gelegenheiten heraus, zu günstigen Preisen in den Aufwärtstrend einzusteigen. Ein solches Szenario könnte sich durchaus wieder ergeben. Doch derzeit spielt der Markt ganz offensichtlich das korrektive Blatt. Seit dem Allzeithoch finden haben die Bullen kaum eine Chance. Zu groß ist der Druck der Verkäufer und das weitere Abschlagsrisiko. Denn wenn es zu Kursen unter dem Wochentief bei 1.8620 USD kommt ist der Weg in die entfernten Auffangbereiche um die Marken von 1.818 USD bzw. 1.755 USD.
Bärischer Ausbruch aus dem Dreieck bestätigt die Schwäche

Ob es soweit kommt, ist allerdings noch längst nicht ausgemachte Sache. Zwar untermauert der Ausbruch durch die Unterseite des regressiven Dreiecks das bärische Szenario, allerdings wird der Weg nach unten erst dann richtig frei, wenn es zu nachhaltigen Kursen unter dem korrektiven Zwischentief bei 1.862 USD kommt. So lange das nicht der Fall ist, steht durchaus auch eine ausgedehnte Seitwärtsphase auf der Agenda. Opportun wird hierfür eine Rückkehr in das Median des Dreiecks um 1.950 USD.
Chance auf eine Gegenbewegung zu den Vortagesverlusten

Die deutlichen Kursrücksetzer führen zu einer sehr ausgedehnten Bewegung. Hier ergeben sich für kurzfristig agierende Händler immer wieder Chancen für einen kurzfristigen Rückschnapper. Kursmarken für Ziele sind im Verlauf des 4-Stundencharts – je nach Ausdehnung des Rückschnappers – am Verkaufslevel um 1.907 USD, dem Wendebereich um 1.937 USD sowie den kleinen Zwischenhochs um 1.960 USD bzw. 1.972 USD zu finden.
Videobesprechung
Tickmill’s LIVE-Besprechung: Wo Bulle und Bär um die Vorherrschaft ringen, warten oft beste Chancen. Behalten Sie börsentäglich die wichtigsten Fakten im Blick und verpassen Sie keine Gelegenheit. Melden Sie sich jetzt für die LIVE-Besprechung der täglichen Trading-Ideen um 8:30 Uhr bei Tickmill unter https://www.tickmill.co.uk/de/education/webinars/93017117289/1594017000000 an.
Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen
Ihr Mike Seidl
Risikohinweis: 73% der Privatanleger-Konten verlieren Geld beim Handel mit CFD’s bei Tickmill UK Ltd.
[Tickmill ist ein Handelsname von Tmill UK Limited (ein Unternehmen, welches in England und Wales unter der Nummer 09592225 registriert ist). Hauptsitz des Unternehmens: 1 Fore Street, London EC2Y 9DT. Autorisiert und reguliert durch die britische Financial Conduct Authority. FCA-Registrierungsnummer: 717270.]
Neueste Analysen
Autor wählen
Alarm bei XRP: Shorts drücken Ripple-Kurs brutal
Ripple (XRP) kommt am Mittwoch einfach nicht in die Gänge. Statt Aufbruchsstimmung sehen Anleger rote Zahlen. Zum Zeitpunkt des Schreibens rutscht der Kurs leicht unter das Tagesniveau von 1,48 US-Dollar. Der Kryptomarkt bleibt ein Minenfeld – und XRP steht mitten drin.
Inflations-Schock verliert Schrecken: Öffnet sich jetzt das Zinssenkungs-Fenster der Fed?
Die neuen US-Inflationsdaten sorgen für Aufsehen an den Märkten. Analysten von UBS sehen Hinweise darauf, dass der zollgetriebene Preisdruck bei US-Waren seinen Höhepunkt überschritten haben könnte. Wenn das stimmt, könnte die Federal Reserve schon bald wieder die Zinsen senken.
Tech-Aktien im Rückwärtsgang – aber Analysten sagen: Das ist völlig überzogen
Der Pullback bei Technologieaktien verunsichert Anleger. Kurse schwanken, Nervosität steigt. Doch Analysten schlagen Alarm – allerdings nicht wegen eines Crashs, sondern wegen einer Überreaktion des Marktes.
FOMC-Protokoll wird Licht auf die Entscheidung zur Zinspause im Januar werfen, angesichts der hawkischen Zinserwartungen
Das Protokoll der geldpolitischen Sitzung der Fed vom 27. bis 28. Januar wird heute veröffentlicht. Die Einzelheiten der Diskussionen über die Entscheidung, den Leitzins unverändert zu lassen, werden von den Anlegern genau unter die Lupe genommen.
Forex Today: Britische Inflation kühlt ab, Fokus verschiebt sich auf US-Daten und FOMC-Protokolle
Die Anleger bewerten die geldpolitischen Entscheidungen der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) und die Inflationsdaten aus dem Vereinigten Königreich für Januar am Mittwochmorgen in Europa. In der zweiten Tageshälfte werden die Daten zu den Aufträgen für langlebige Güter, den Baubeginnen und den Baugenehmigungen für Dezember im US-Wirtschaftskalender veröffentlicht, zusammen mit den Produktionszahlen der Industrie für Januar. Später in der amerikanischen Sitzung wird die Federal Reserve (Fed) die Protokolle der geldpolitischen Sitzung im Januar veröffentlichen.