EUR/USD Aktueller Kurs: 1,0895
- Die Finanzmärkte werden weiterhin von der Stimmung rund um die Ankündigungen der Notenbanken geprägt.
- Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA sind mit 233.000 besser als erwartet ausgefallen.
- Der EUR/USD gibt kurzfristig nach und setzt seine Abwärtsbewegung fort.

Der EUR/USD eröffnete den Handel um den Wert von 1,0920 und zeigte im weiteren Tagesverlauf wenig Tendenz. Die Nachfrage nach dem US-Dollar ist vor der Eröffnung der Wall Street gering, da sich die Marktstimmung nach der schwachen Performance der US-Indizes am Mittwoch verschlechtert hat. Asiatische und europäische Aktien gaben nach und belasteten die US-Futures.
Insgesamt bleiben die Finanzmärkte angesichts der zunehmenden Unsicherheit über die anstehenden geldpolitischen Entscheidungen der Zentralbanken zurückhaltend. Laue makroökonomische Daten und ein veränderter Ton der politischen Entscheidungsträger schürten die Sorgen und führten zu panikartigen Bewegungen.
Aus der Eurozone wurden keine relevanten Daten veröffentlicht, während in den USA die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe für die am 2. August zu Ende gegangene Woche von zuvor revidierten 250.000 auf 233.000 zurückgingen und damit ebenfalls die Erwartungen von 240.000 übertrafen.
Kurzfristiger technischer Ausblick für EUR/USD
Die EUR/USD-Paarung fiel nach der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten und durchbrach die Marke von 1,0900. Auf dem Tages-Chart ist zu erkennen, dass das Währungspaar bereits den dritten Tag in Folge fällt und die technischen Indikatoren entsprechend dem zunehmenden Verkaufsdruck nach Süden gedreht haben. Gleichzeitig handelt das Paar über allen gleitenden Durchschnitten, obwohl der 20 Simple Moving Average (SMA) seine aufwärts gerichtete Kraft verloren hat und bei etwa 1,0870 stagniert. Die Wahrscheinlichkeit eines stärkeren Rückgangs scheint begrenzt, obwohl ein Durchbruch der unmittelbaren Unterstützung bei 1,0890 den Rückgang verstärken könnte.
Kurzfristig und auf dem 4-Stunden-Chart ist das Risiko eher abwärts gerichtet. Der EUR/USD ist nach wiederholtem Zusammentreffen mit Verkäufern um einen flachen 20 SMA stark zurückgegangen, was darauf hindeutet, dass die Käufer kapitulieren. Inzwischen bewegen sich die technischen Indikatoren deutlich im negativen Bereich, was auf eine weitere Abwärtsbewegung hindeutet.
Unterstützungsmarken: 1,0890 1,0845 1,0800
Widerstandsmarken: 1,0950 1,1005 1,1045
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