- Der EUR/USD erreichte mit der dovish Fed und dem Handelsoptimismus sein 2-Wochenhoch
- Neben dem FOMC Sitzungsprotokoll haben die Trader ein Auge auf den Handelsgesprächen und den Brexit Nachrichten haben
- Charttechnik verbessert sich zusehends
Der EUR/USD konsolidiert knapp unter der 1,1350, nach dem bei 1,1358 der höchste Stand seit dem 7. Februar erreicht wurde.
Fed Optimismus: Die Cleveland Fed Präsidentin Loretta Mester, die als falsche bekannt ist, präsentierte am Dienstag ihre dovish Haltung. Sie unterstützte nicht nur die jüngste Entscheidung den Zyklus der Zinserhöhungen auszusetzen, sondern sie öffnete auch die Tür für das Ende der Bilanz Reduzierung. Niedrige Zinsen und ein höherer Bestand an Dollar, der der Welt zur Verfügung steht, schwächt den Greenback.
Später werden wir mehr über die Absichten der Fed erfahren. Das FOMC Sitzungsprotokoll der Januar Sitzung steht somit im Fokus, da es zu einer dovsih Verschiebung gekommen war. Die Märkte werden versuchen zu verstehen, ob die wichtigste Zentralbank der Welt in diesem Jahr ihre Zinserhöhung beendet und wie ernst es ihr damit ist das Programm zur Reduzierung der Bilanz einzustellen.
Wegen des schlechten Wetters wurde die Mediensperre für das Sitzungsprotokoll aufgehoben. Das bedeutet, dass die Schlagzeilen nicht sofort erscheinen werden, da die Journalisten keine Zeit haben sich das Sitzungsprotokoll im Vorfeld durchzulesen, was zur Turbulenzen am Markt führen kann.
Handel: im Zusammenhang mit dem Handel wurde bekannt, dass die US Paar China aufgefordert hat die Landeswährung stabil oder stärker zu machen. Der chinesische Yuan baute seine Gewinne gegenüber dem Greenback aus, was als eine Geste Chinas gegenüber den USA aufgefasst werden darf. Die Schwäche des Dollar gegenüber dem Yuan ist auch gegenüber dem Euro spürbar. Dies ist ein Zeichen für Fortschritte, welche dazu beitragen die Stimmung zu verbessern und die Gemeinschaftswährung zu unterstützen.
Eine weitere Quelle des Optimismus geht vom Brexit aus. UK PM Theresa May reist heute nach Brüssel, um den Präsidenten der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker zu treffen. Die Downing Street 10 bezeichnet das Treffen als bedeutend, was die Hoffnungen auf einen Durchbruch weckt. Das Pfund legte an Wert zu, wovon auch die Gemeinschaftswährung profitierte.
Insgesamt belastet die besseren Marktstimmung den USD, während der Euro unterstützt wird.
EUR/USD technische Analyse für den 20. Februar 2019
Der EUR/USD bildete ein weiteres Hoch bei 1,1358 und ein höheres Tief bei 1,1275, was ein bullish Signal ist. Das Momentum auf dem 4-Stundenchart ist ebenfalls positiv, während der Handel über dem 50-SMA von 1,1305 stattfindet.
Über 1,1358 liegt der nächste Widerstand am Ende Januar Swingtief von 1,1405, gefolgt von der 1,1450 und dem Anfang Februar Swingtief von 1,1490.
Unterstützungen befinden sich im EUR/USD am Tief der vergangenen Woche von 1,1310, dem Dienstag Tief von 1,1275, der 1,1250, dem 2019 Tief von 1,1235 und dem 2018 Tief von 1,1215.
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