EUR/USD Aktueller Kurs: 1,0840

  • Der überraschende Wahlausgang in Frankreich hat an den Finanzmärkten für Erleichterung gesorgt.
  • In den USA wird diese Woche der Verbraucherpreisindex für Juni veröffentlicht.
  • Das Währungspaar EUR/USD nähert sich dem Juli-Hoch und sieht sich einem starken Widerstand bei 1,0850 gegenüber.

EURUSD

Eine verbesserte Marktstimmung belastete zu Wochenbeginn die Safe-Hafen-Anlagen, so dass der US-Dollar gegenüber seinen europäischen Währungsrivalen an Boden verlor. Der EUR/USD erreichte mit 1,0842 ein neues Juli-Hoch und verharrte vor Eröffnung der Wall Street auf diesem Niveau. Die Marktteilnehmer zeigten sich nach der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten (Nonfarm Payrolls - NFP) am vergangenen Freitag wieder optimistischer. Die Daten zeigten, dass im Juni 206.000 neue Arbeitsplätze geschaffen wurden, die Arbeitslosenquote jedoch auf 4,1% stieg, während die lohnabhängige Inflation zurückging.

Das spekulative Interesse hielt auch nach den Wahlen in Frankreich an, die zwar kein klares Ergebnis brachten, aber die extreme Rechte von der Macht fernhielten.  Ein Linksbündnis gewann die zweite Runde der Stichwahl, während die rechtsextreme Partei von Marine Le Pen den dritten Platz belegte.  

Die europäischen Daten hielten den EUR/USD in Schach, da der Sentix-Investorenvertrauensindex für die Eurozone im Juli unerwartet auf -7,3 (Juni: 0,3) fiel. Positiv zu vermerken ist, dass die deutsche Handelsbilanz im Mai mit einem Überschuss von 24,9 Milliarden Euro besser als erwartet ausfiel. In der amerikanischen Session werden die Auktionen kurzfristiger Wechsel und die Veränderung der Verbraucherkredite im Mai veröffentlicht.  Später in der Woche wird der Verbraucherpreisindex (CPI) für Juni veröffentlicht.

Kurzfristiger technischer Ausblick für EUR/USD

Auf dem Tages-Chart ist zu erkennen, dass der EUR/USD im Tagesverlauf Unterstützung oberhalb der konvergierenden einfachen gleitenden Durchschnitte 100 und 200 (SMAs) um 1,0790 gefunden hat. Der 20 SMA hat inzwischen seine direktionale Stärke verloren und ist unter den längeren SMAs abgeflacht. Schließlich haben sich die technischen Indikatoren im positiven Bereich eingependelt, zeigen jedoch keine Anzeichen für ein Aufgeben.

Kurzfristig und auf dem 4-Stunden-Chart hat der bullische 20 SMA während der asiatischen Handelszeit Käufer angelockt, während er seinen bullischen Trend über den längeren SMA ausdehnt. Unterdessen setzen die technischen Indikatoren ihren Aufwärtstrend innerhalb positiver Bereiche und nach einem korrigierenden Abwärtstrend fort, was auf anhaltendes Kaufinteresse schließen lässt.

  • Unterstützungsniveaus: 1,0790 1,0740 1,0700  
  • Widerstandsmarken: 1,0850 1,0880 1,0930

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