Der EUR/USD bestätigte in der vergangenen Woche ein höheres Tief bei 1,1192, aber der Markt muss für eine umfangreichere Erholung Das 1,1411 Hoch überwinden, damit der Aufwärtstrend vom 1,1106 Tief ausgebaut werden kann. Die kurzfristigen Risiken sind aktuell neutral bis positiv und der RSI versucht über 50 an Stärke zu gewinnen, während die Stochastik positiv unter der Marke von 80 verläuft.
Ein unmittelbarer Widerstand liegt für den EUR/USD bei 1,1283, wo sich das 38,2 % Fibonacci Retracement der 1,1569-1,1106 Abwärtsbewegung und der 20-Tage-SMA befinden. Ein Schlusskurs über dem 200-Tage-SMA und ein Bruch des 50 % Fibonacci Retracement von 1,1337, würde das Kaufinteresse in Richtung des 61,8 % Fibonacci Retracement von 1,1392 vorantreiben.
Die Bären werden wahrscheinlich im Bereich des 50-Tage-SMA eine Verschnaufpause einlegen, bevor die Abwärtsbewegung in Richtung des 23,6 % Fibonacci von 1,1215 voranschreitet. Anschließend kann das Verkaufsvolumen zur 1,1180 und dem 2-Jahrestief von 1,1106 (Ende Mai) zunehmen.
Mittelfristig ist im EUR/USD mit einem Rangehandel zwischen 1,1105 und 1,1450 zu rechnen. Der steigende 50-Tage-SMA und der fallende 200-Tage-SMA lassen jedoch auf einen Lichtblick hoffen.
Kurzfristig sind die Aussichten für den EUR/USD neutral bis positiv, während die mittelfristigen Bedingungen neutral bleiben.
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