- EUR/USD fällt unter 1,1100
- USD Käufer, nachlassende Rückführungsströme und EZB stecken hinter der Abwärtsbewegung
Die jüngst vielversprechenden US Wirtschaftsdaten haben die negative Stimmung verschlechtert. Der Pessimismus gegenüber der Gemeinschaftswährung bleibt in dieser Woche ungebrochen. Der EUR/USD kämpft im Bereich der 1,1100 um eine Stabilisierung.
Die Kommentare vom EZB Mitglied O. Rehn zeigten am Donnerstag, dass die Euro Bären im Vorteil sind und so brach das Paar aus seiner mehrtägigen Seitwärtsbewegung nach unten aus. Das EZB Mitglied Rehn sprach darüber, dass der geldpolitische Impuls der EZB im September größer als erwartet ausfallen könnte.
Die guten Wirtschaftsdaten haben den Abwärtsdruck gegenüber dem Paar am Donnerstag erhöht, da die Einzelhandelsumsätze, der Philly Fed Index und der New York Empire State Index besser als erwartet ausgefallen waren, wovon der Greenback profitierte.

Die jüngste Kursentwicklung des EUR/USD hat die Tür für eine Test des Jahrestief von 1,1020 geöffnet. Darunter befindet sich das nächste wichtige Niveau mit dem Mai bei 1017 Tief bei 1,0840. Für den unwahrscheinlichen Fall einer nachhaltigen Erholung liegen im Bereich der 1,1154/69 (21-/10-Tage-SMA) Widerstände, gefolgt von der 1,1219/49 (100-/55-Tage-SMA). Solange dieser Bereich nicht überwunden wurde, bleibt der Abwärtsdruck bestehen, während andernfalls der 200-Tage-SMA von 1,1288 auf dem Radar erscheint.
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