Die schlechten Nachrichten für die Aktienmärkte reißen nicht ab, während wirklich positive Impulse in Form von Lösungen der vielen Probleme weiterhin ausbleiben. Der sonst so starke Dezember für den US-Einzelhandel enttäuschte im vergangenen Jahr mit einem Rückgang des Umsatzes, der dazu noch so stark fiel wie seit neun Jahren nicht mehr. Der Schock sitzt tief und die Angst vor einer stärkeren Eintrübung der US-Wirtschaft dürfte sich noch eine Weile in den Köpfen der Investoren festsetzen.
Noch aber klammern sie sich an den Strohhalm, in den Handelsgesprächen zwischen den USA und China könnte in den kommenden Tagen ein Durchbruch erzielt werden. Aber ob das jetzt kolportierte vorläufige Ergebnis einer Verlängerung des Waffenstillstands das ist, was die Börsen hören wollen, darf bezweifelt werden. Eine wirklich tragfähige Lösung des Konflikts ist dagegen noch immer nicht absehbar.
Es bleibt dabei: Das Umfeld für Aktienengagements, die über die kurzfristige Spekulation hinausgehen, bleibt schwierig. Jegliche Bewegungen nach oben und unten resultieren mehr aus technischen Überlegungen und werden weniger durch fundamentale Argumentationen geleitet. Für den Deutschen Aktienindex dürfte dies zunächst die Fortsetzung der Konsolidierung zwischen 10.900 und 11.300 Punkten bedeuten. Fällt eine der beiden Marken, könnte sich ein neuer Trend herausbilden.
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