Trotz starken Gegenwinds von der Wall Street, die wegen schnell steigender Renditen am Anleihemarkt mit ihren Jahrestiefs kämpft, kann sich der Deutsche Aktienindex gut behaupten und notiert weiterhin über der Marke von 12.000 Punkten. Die schon arg strapazierten Nerven der Anleger dürften mit den anstehenden Terminen in dieser Woche allerdings erneut auf eine harte Probe gestellt werden. 

Seitens der US-Notenbank besteht immer noch die Chance für eine Verlangsamung ihrer geldpolitischen Straffung in den kommenden Monaten und damit auch die Hoffnung auf eine Stabilisierung am Aktienmarkt. Diese muss aber mit der Realität abgeklärt werden - etwa mit den heute veröffentlichten Erzeugerpreisen oder den morgigen Verbraucherpreisen in den USA. Erst ein wirklich nachlassender Inflationsdruck gäbe der Fed die Chance, den Fuß etwas vom geldpolitischen Bremspedal zu nehmen. Und der Zeitplan der US-Notenbank dürfte auch die Schritte der Europäischen Zentralbank maßgeblich beeinflussen, wo der Hochpunkt in den Leitzinsen allerdings mit etwas Zeitverzögerung erreicht werden sollte.

Hält nach all den Daten das Jahrestief im DAX auch weiter, besteht die Chance auf eine nachhaltige Bodenbildung. Diese könnte der Index mit einem Anstieg über 12.675 Punkte abschließen. So lange aber bleibt der Abwärtstrend intakt. In den USA gab es zumindest gestern ein wichtiges, positives Signal vom S&P 500 Index, der haarscharf an einem neuen Jahrestief vorbeischrammte. Damit ist auch an der Wall Street die Möglichkeit einer Bodenbildung weiterhin gegeben. Wenn der DAX sein Jahrestief allerdings unterschreitet, könnte es schnell gehen. Die nächste Unterstützung wartet erst bei 11.295 Punkten. 

Charts zu den heutigen Themen am Finanzmarkt, weitere Videos und Marktkommentare von Jochen Stanzl finden Sie im Laufe des Tages auf cmcmarkets.com.

Sie wollen sofort benachrichtigt werden, wenn etwas an der Börse passiert? Eröffnen Sie ein Demo-Konto und aktivieren Sie die "push notifications"!

CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 78% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: www.cmcmarkets.com

Disclaimer: Die Inhalte dieses Artikels (nachfolgend: „Inhalte“) sind Bestandteil der Marketing-Kommunikation von CMC Markets Germany GmbH (nachfolgend “CMC Markets”) und dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Es sollte nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Das Informationsmaterial ist niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Informationen nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die Informationen wurden nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen zur Förderung der Unabhängigkeit der Finanzanalyse erstellt und gelten daher als Werbemitteilung. Obwohl CMC Markets nicht ausdrücklich daran gehindert ist, vor der Bereitstellung der Informationen zu handeln, versucht CMC Markets nicht, vor der Verbreitung der Informationen einen Vorteil daraus zu ziehen.
 

 

 

 

 

Die Inhalte dieses Marktkommentars dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Die Inhalte sind niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Inhalte nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die in den Inhalten wiedergegebenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle, können jederzeit Änderungen unterliegen und erfolgen ohne Gewähr. In jedem Fall haftet CMC Markets nicht für Verluste, welche Sie direkt oder indirekt durch eine Anlageentscheidung erleiden, die Sie aufgrund der Inhalte getroffen haben. Ausdrücklich weisen wir auf die bei vielen Anlageformen bestehenden erheblichen Risiken hoher Wertverluste hin. Insbesondere CFDs unterliegen Kursschwankungen. Ihr Verlustrisiko ist unbestimmbar und kann Ihre Einlagen in unbegrenzter Höhe übersteigen. Verluste können auch Ihr sonstiges Vermögen betreffen. Dieses Produkt eignet sich nicht für alle Investoren. Stellen Sie daher bitte sicher, dass Sie die damit verbundenen Risiken verstehen und lassen Sie sich gegebenenfalls von dritter Seite unabhängig beraten. Sie sollten auch unsere Risikowarnungen für CFDs lesen. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft.

Neueste Analysen


Neueste Analysen

Autor wählen

Goldpreis Prognose: Jetzt entscheidet die 4.000 Dollar-Marke

Goldpreis Prognose: Jetzt entscheidet die 4.000 Dollar-Marke

Der Goldpreis steht an einem Punkt, an dem Anleger besonders genau hinsehen sollten. Der Gold-Future GC1! handelt auf dem Tageschart bei rund 4.065 US-Dollar und damit weiterhin in einem klaren Makro-Abwärtstrend. Die entscheidende Marke liegt jetzt bei 4.000 US-Dollar.
Silberpreis Prognose: Jetzt zählt nur diese Chartmarke

Silberpreis Prognose: Jetzt zählt nur diese Chartmarke

Der Silberpreis steht plötzlich wieder im Fokus vieler Anleger. Und das aus gutem Grund: Der Silber-Future SIc3 zeigt im Tageschart ein Bild, das auf den ersten Blick gefährlich wirkt.
XRP vor dem nächsten Absturz? Darum wächst jetzt der Druck auf Ripple

XRP vor dem nächsten Absturz? Darum wächst jetzt der Druck auf Ripple

Ripple (XRP) bleibt klar im Abwärtstrend und wurde am Montag bei 1,08 US-Dollar gehandelt. Damit setzte der grenzüberschreitend genutzte Token seine Korrektur den dritten Handelstag in Folge fort. Als nächste wichtige Unterstützungen gelten 1,04 und 1,00 US-Dollar. Das Interesse an XRP-Anlageprodukten bleibt trotz einer leichten Stimmungsaufhellung gedämpft.
Bitcoin zieht sich zurück, da der Nahost-Konflikt die ETF-Zuflüsse überschattet

Bitcoin zieht sich zurück, da der Nahost-Konflikt die ETF-Zuflüsse überschattet

Bitcoin kämpft darum, sich nach einer moderaten Erholung in der Vorwoche über 64.000 USD zu halten. Die Risikobereitschaft sinkt, da die Spannungen im Nahen Osten nach neuen US-Angriffen auf den Iran am Sonntag eskalierten, was auf BTC drückt. Unterdessen hat die verbesserte institutionelle Nachfrage, wobei Spot Bitcoin Exchange Traded Funds eine achtwöchige Serie von Nettoabflüssen beendeten, nur begrenzte Unterstützung angesichts der zunehmenden geopolitischen Unsicherheit geboten.

Forex Today: US-Dollar profitiert von Risikoaversion, da sich die Lage im Nahen Osten zuspitzt

Forex Today: US-Dollar profitiert von Risikoaversion, da sich die Lage im Nahen Osten zuspitzt

Sichere Hafenflüsse dominieren zu Beginn der neuen Woche das Geschehen an den Finanzmärkten, da sich die Spannungen im Nahen Osten weiter verschärfen. Der Wirtschaftskalender wird am Montag keine hochrangigen makroökonomischen Datenveröffentlichungen enthalten.

MAJORS

Wirtschaftsindikatoren

Nachrichten