Die Citibank hat am Freitag die Zahlen für das abgelaufene Quartal veröffentlicht und damit den Markt überrascht. Denn die Zahlen für Gewinn und Umsatz lagen über den Erwartungen der Analysten. Welche Chancen sich nach der Markrally am Freitag nun bei der Citigroup ergeben und wo die Risiken liegen, lesen Sie in den folgenden Zeilen.
Die Marktreaktion auf den Zahlen spricht für sich!
Am Abend vor der Veröffentlichung der jüngsten Quartalszahlen hat die Aktie der Citigroup den Handel an der New Yorker Börse bei 44,14 USD und damit am Jahrestief beendet. Zum Handelsstart und damit direkt nach Bekanntgabe der Geschäftszahlen für das 2. Quartal eröffnete die Aktie mit einem ordentlichen Kursaufschlag zum Vortagesschluss bei 47,00 USD. Grund für diese Überraschung war die Tatsache, dass die Citigroup einen Gewinn von 2,19 USD je Aktie und einen Umsatz von 19,64 Mrd. USD vermeldete und damit die Analystenschätzungen von 1,68 USD Gewinn je Aktie und 18,4 Mrd. USD Umsatz übertroffen haben. Fundamental ändert das allerdings nichts daran, dass der Gewinn des abgelaufenen Quartals unter dem Gewinn des Vorjahresquartals von 2,85 USD pro Aktie lag. Der Umsatz konnte im Jahresvergleich zwar um 11 Prozent gesteigert werden. Doch höhere Kosten für Kredite und gestiegene Ausgaben haben die Margen vernichtet.
Der Tageschart bietet sehr gute Tradingchancen

Die Kursreaktion hat mit Blick in den Tageschart allerding für eine sehr interessante Verortung im Trendverlauf gesorgt. Denn die Überraschungsrally von über 10 Prozent hat zum Test des Widerstandsbereichs am Zwischenhoch des richtungsführenden Abwärtstrends gesorgt. Die Tatsache, dass auch der Tageschlusskurs vom Freitag über diesem Widerstand bei 49,00 USD liegt, ist ein positives Zeichen. Schafft der Markt den nachhaltigen Sprung über diesen Bereich, besteht zunächst das Potential für weitere Zuwächse in Richtung der 54 USD-Marke. Erst über diesem Level bestehen ernsthafte Chancen auf einen nachhaltigen Kurswechsel. Denn die Aktie notiert weiterhin deutlich unter ihrem GD 200. Kommt es jedoch zur Rückkehr unter die Marke von 49,00 USD, besteht die Gefahr erneuter Abgaben in Richtung bzw. sogar unter das Tagestrendtief bei 43,44 USD.
Videobesprechung
Tickmill’s LIVE-Besprechung: Wo Bulle und Bär um die Vorherrschaft ringen, warten oft beste Chancen. Behalten Sie börsentäglich die wichtigsten Fakten rund um starke Trends im Blick und verpassen Sie keine Gelegenheit. Melden Sie sich jetzt für die LIVE-Besprechung der täglichen Trading-Ideen um 8:30 Uhr bei Tickmill unter https://www.tickmill.eu/de/education/webinars/93017117289/1610091000000 an.
Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen
Ihr Mike Seidl
Haftungsausschluss: Das bereitgestellte Material dient nur zu Informationszwecken und sollte nicht als Anlageberatung betrachtet werden. Die im Text geäußerten Ansichten, Informationen oder Meinungen gehören ausschließlich dem Autor und nicht dem Arbeitgeber des Autors, der Organisation, dem Ausschuss oder einer anderen Gruppe oder Einzelperson oder Gesellschaft.
Risikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund von Hebeleffekten schnell Geld zu verlieren. 71% und 68% der Privatanlegerkonten verlieren Geld, wenn sie CFDs mit Tickmill UK Ltd bzw. Tickmill Europe Ltd handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
[Tickmill ist ein Handelsname von Tmill UK Limited (ein Unternehmen, welches in England und Wales unter der Nummer 09592225 registriert ist). Hauptsitz des Unternehmens: 1 Fore Street, London EC2Y 9DT. Autorisiert und reguliert durch die britische Financial Conduct Authority. FCA-Registrierungsnummer: 717270.]
Neueste Analysen
Autor wählen
XRP unter Verkaufsdruck: Rutscht Ripple jetzt unter die Zwei-Dollar-Marke?
Ripple (XRP) bewegt sich am Freitag zum Zeitpunkt der Erstellung weiter abwärts und nähert sich der wichtigen Marke von 2,00 US-Dollar. Damit verzeichnet die Kryptowährung den dritten Verlusttag in Folge. Der Abverkauf erfasst den gesamten Kryptomarkt: Bitcoin (BTC) fällt in Richtung 95.000 Dollar, während Ethereum (ETH) auf die Unterstützung bei 3.300 Dollar zusteuert.
Krypto-Hammer: Ethereum legt plötzlich kräftig zu – kommt jetzt der Angriff auf 5.000 Dollar?
Ethereum (ETH) hat in dieser Woche nach einem leichten Rücksetzer in der Vorwoche wieder deutlich zugelegt. Getragen von starken Zuflüssen in börsengehandelte ETH-Fonds (ETFs), steigenden Staking-Beständen und einer Ausweitung der Netzwerkaktivität zeigt die Kryptowährung Erholungstendenzen und kommt bislang auf ein Wochenplus von rund fünf Prozent. Gleichzeitig bleibt der Kurs jedoch an wichtigen Widerständen sowie an exponentiellen gleitenden Durchschnitten (EMAs) unter Druck.
Krypto-Schock zum Wochenstart: Bitcoin rutscht ab – droht jetzt der nächste Crash?
Die Kurse von Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und Ripple (XRP) geraten zum Wochenstart unter Druck. Neue Sorgen über einen Handelskonflikt zwischen der EU und den USA belasten die Risikostimmung an den globalen Märkten. Bitcoin fiel unter die Marke von 93.000 US-Dollar, Ethereum und XRP folgten der Schwäche. Die drei größten Kryptowährungen nähern sich damit wichtigen Unterstützungszonen. Ein klarer Schlusskurs unter diesen Marken könnte eine deutlichere Korrektur auslösen.
Dogecoin, Shiba Inu, Pepe im freien Fall, was den Rückgang von Bitcoin widerspiegelt
Meme-Münzen wie Dogecoin, Shiba Inu und Pepe setzen den Rückgang der letzten Woche fort, mit einem Rückgang von etwa 3% am Montag. Die Meme-Münzen handeln unter den entscheidenden gleitenden Durchschnitten und zielen auf die unmittelbare Unterstützung, um das Momentum möglicherweise neu zu setzen.
Forex Today: Dollar schwach, Gold markiert neues Rekordhoch
Die Finanzmärkte werden zu Beginn der Woche volatil, da die Anleger die Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump bewerten. Die Aktien- und Anleihemärkte in den USA bleiben am Montag aufgrund des Feiertags Martin Luther King Jr. Day geschlossen. In der zweiten Tageshälfte werden die Verbraucherpreisindex-Daten (VPI) für Dezember aus Kanada von den Marktteilnehmern genau beobachtet.