EUR/USD Aktueller Preis: 1,1709
- Der Offenmarktausschuss wird die Protokolle der Junisitzung veröffentlichen.
- Zollbedingte Unsicherheit belastet die Marktstimmung und stützt den US-Dollar.
- EUR/USD bleibt um 1,1700, ist jedoch kurzfristig gefährdet, weiter zu fallen.

Das Währungspaar EUR/USD steht am Mittwoch unter leichtem Verkaufsdruck, da der US-Dollar (USD) seine von Ängsten inspirierte Stärke beibehält, jedoch vor den Protokollen der Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC) an Momentum mangelt. Das Dokument, das die Überlegungen der Entscheidungsträger hinter der Junientscheidung erklärt, wird voraussichtlich nichts anderes sagen als das, was die Finanzmärkte bereits wissen, nämlich dass die Federal Reserve (Fed) es nicht eilig hat, die Zinssätze zu senken.
Der Präsident der Vereinigten Staaten (US), Donald Trump, hat Druck auf die Zentralbank ausgeübt, um den Weg der Lockerung voranzutreiben, jedoch ohne Erfolg. Trump hat den Punkt erreicht, an dem er den Vorsitzenden der Fed, Jerome Powell, beleidigt, ohne anzuerkennen, dass Powells Bedenken um die Unsicherheit kreisen, die von Trump selbst geschürt wurde.
Das Hin und Her bei den Zöllen erzeugt Unsicherheit über die wirtschaftliche Leistung der USA, da Zölle inflationäre Druck erzeugen können. In der Tat stellte Powell in seinem letzten öffentlichen Auftritt fest, dass die Auswirkungen bisher unter den Befürchtungen lagen. Dennoch bleibt die Unsicherheit gleich, da Präsident Trump erneut die Frist verlängert hat, um Vereinbarungen zu treffen und massive Abgaben zu verhängen. Die Fed wird keine Entscheidung treffen, bis das Bild klarer wird.
In der Zwischenzeit war der europäische makroökonomische Kalender recht spärlich. Es wurden keine relevanten Daten veröffentlicht, während die Kommentare von Vertretern der Europäischen Zentralbank (EZB) nichts Neues auf den Tisch brachten. Vor den FOMC-Protokollen wird die US-Seite die Großhandelsbestände für Mai veröffentlichen.
EUR/USD kurzfristige technische Perspektive
Das Währungspaar EUR/USD pendelt um 1,1700 und hat sich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen kaum verändert. Das technische Bild ist weiterhin bullisch, obwohl das Momentum nachlässt, laut technischen Lesungen im Tages-Chart. EUR/USD hält sich gut über den bullischen gleitenden Durchschnitten, wobei der 20 Simple Moving Average (SMA) dynamische Unterstützung im Bereich von 1,1640 bietet. Technische Indikatoren tendieren jedoch leicht nach unten, bleiben zwar im positiven Bereich, deuten aber darauf hin, dass die Käufer zurückweichen.
Kurzfristig und laut dem 4-Stunden-Chart besteht das Risiko, dass EUR/USD weiter fällt. Ein rückläufiger 20 SMA weist intraday Fortschritte zurück, der derzeit im Preisbereich von 1,1730 steht. Die 100 und 200 SMAs behalten ihre Aufwärtstrends unterhalb des aktuellen Niveaus bei, verlieren jedoch ihre frühere Stärke. Schließlich sind die technischen Indikatoren neutral bis bärisch unter ihren Mittellinien und erwarten einen weiteren Rückgang, ohne dies zu bestätigen.
Unterstützungsniveaus: 1,1685 1,1640 1,1590
Widerstandsniveaus: 1,1730 1,1770 1,1805
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