Gold hat im Dezember und Januar eigentlich immer recht gute Chancen für Kurssteigerungen. Diese Chance besteht nach den initialen Kurszuwächsen der vergangenen 2 Handelswochen zwar weiterhin im Raum, allerdings mehren sich die Anzeigen für eine kurzfristige Ausdehnung der Preisrückgänge. Was die Charts dazu sagen und wo Ihre Chancen liegen, erfahren Sie sowohl in der aktuellen Ausgabe von „Tickmill’s täglichen Tradingideen“ als auch in der Live-Besprechung der Charts mit Tickmill-Analyst Mike Seidl.
Der bestehende Abwärtstrend scheint den Ton anzugeben

Der Anstieg vom Zwischentief bei 1.764,50 USD auf 1.875,00 USD hat zunächst die Hoffnung auf den direkten Start einer Jahresendrally im Gold mit Kursen über 1.900,00 USD gemacht. Um dieses Szenario jetzt aufrecht zu erhalten, müssten die Käufer zeitnah in den Markt zurückkehren und für nachhaltige Kurssteigerungen über das bisherige Dezemberhoch bei 1.875,00 USD sogen. Dann stünde dem damit gebildeten Aufwärtstrend das Potential zu, die nächsten Kursziele bei 1.900,00 USD bzw. 1.965,00 USD auf der Chartoberseite anzusteuern. Doch aus aktueller Sicht deutet das Markverhalten im Gold kurzfristig auf die Wiederaufnahme der Abwärtsrichtung hin. Kurse unterhalb des kleinen Auffangbereiches um 1.823,00 USD sind nicht nur die Bestätigung für das bärische Szenario. Sie ebnen auch den Weg in Richtung des derzeitigen Trendtiefs bei 1.764,50 USD.
Schulter-Kopf-Schulter Formation im Trendverlauf

Das die Zeichen aus kurzfristiger Sicht eher in Richtung Chartunterseite hinweisen, belegt auch die Schulter-Kopf-Schulter Formation im 4-Stundenchart. Deren Nackenlinie verläuft im Bereich um die 1.823,00 USD und ist der Signalgeber für die Auflösung dieser bärischen Chartformation. Gemessen an der Distanz zwischen dem Hoch der Formation am Kopf und der Nackenlinie, liegt das potentielle Ziel der Abwärtsbewegung durchaus im Bereich des Trendtiefs auf Tagesbasis und somit bei knapp 1.765,00 USD. Als Zwischenstation bietet sich das kleine Swinglow aus der vorangegangenen Erholungsphase um 1.807,00 USD an.
Videobesprechung
Tickmill’s LIVE-Besprechung: Wo Bulle und Bär um die Vorherrschaft ringen, warten oft beste Chancen. Behalten Sie börsentäglich die wichtigsten Fakten im Blick und verpassen Sie keine Gelegenheit. Melden Sie sich jetzt für die LIVE-Besprechung der täglichen Trading-Ideen um 8:30 Uhr bei Tickmill unter https://www.tickmill.co.uk/de/education/webinars/93017117289/1594017000000 an.
Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen
Ihr Mike Seidl
Risikohinweis: 75% der Privatanleger-Konten verlieren Geld beim Handel mit CFD’s bei Tickmill UK Ltd.
[Tickmill ist ein Handelsname von Tmill UK Limited (ein Unternehmen, welches in England und Wales unter der Nummer 09592225 registriert ist). Hauptsitz des Unternehmens: 1 Fore Street, London EC2Y 9DT. Autorisiert und reguliert durch die britische Financial Conduct Authority. FCA-Registrierungsnummer: 717270.]
Neueste Analysen
Autor wählen
XRP unter Druck: Warum Ripple trotz Millionen-Zuflüssen nicht vom Fleck kommt
XRP tritt auf der Stelle. Während viele Anleger auf den großen Befreiungsschlag hoffen, zeigt der Markt dem Ripple-Token aktuell die kalte Schulter. Am Mittwoch notiert XRP bei rund 1,88 US-Dollar – nach einem kurzen Ausflug auf 1,95 US-Dollar am Vortag. Die Richtung? Wieder nach unten.
Silberpreis schockt Anleger: Diese 150-Dollar-Prognose sprengt alles
Was hier gerade am Silbermarkt passiert, ist nichts weniger als eine Sensation. Während viele Anleger noch auf Gold starren, ist Silber in den vergangenen zwei Wochen um mehr als 30 % nach oben geschossen.
Ethereum-ETFs ziehen plötzlich Millionen an – doch Anleger bleiben skeptisch
US-Spot-ETFs auf Ethereum (ETH) haben am Montag netto knapp 117 Millionen US-Dollar an Zuflüssen verzeichnet und damit eine viertägige Phase mit Abflüssen beendet. Das geht aus Daten von SoSoValue hervor. Der positive Saldo ging ausschließlich auf das Produkt FETH von Fidelity zurück, das 137,2 Millionen Dollar einsammelte. Der Ethereum-ETF ETHA von BlackRock verzeichnete hingegen Abflüsse von 20,2 Millionen Dollar, während andere Produkte unverändert blieben.
Australiens CPI wird vor der wichtigen RBA-Geldpolitik-Sitzung voraussichtlich leicht steigen
Australien wird am Mittwoch den Bericht zum Verbraucherpreisindex (VPI) veröffentlichen, und es wird erwartet, dass die Inflation im Dezember im Jahresvergleich um 3,6% gestiegen ist, was leicht über dem vorherigen Wert von 3,4% liegt. Der monatliche VPI wird mit 0,7% prognostiziert, nachdem er im November bei 0% lag.
Forex Today: Yen schwach, Gold steigt deutlich
Der US-Dollar (USD) erholt sich etwas und notiert nahe 97,10, während die europäische Handelszeit beginnt. Dennoch könnte das potenzielle Aufwärtspotenzial des Greenbacks angesichts der Bedenken über die Unabhängigkeit der Federal Reserve (Fed) und die Sorgen über eine weitere US-Regierungsstilllegung begrenzt sein.