Zum Wochenstart ziehen wir ein Fazit zu den Turbulenzen, die der US-Wahlkampf mit sich bringt und bewerten die aktuelle Änderung bei den Demokraten. Denn Joe Biden wird nicht mehr als Kandidat für das höchste Amt der USA antreten. Sind damit die Worte des republikanischen Kandidaten Donald Trump aus der Vorwoche aufzuweichen, die eine Verschärfung der Handelssituation mit China zum Fokus hatten?
Damit einher gehen Bewegungen vieler großer Unternehmen, die von einer anderen Politik profitieren. Von Energiewerten über die Automobilindustrie bis hin zur Chipbranche sorgten die Äußerungen von Donald Trump für Umschichtungen, die nun zum Wochenstart die Gegenrichtung einschlagen könnten.
Wir fokussieren uns heute jedoch nicht auf die Auswirkungen in den Indizes, sondern ganz speziell auf die Treiber bei Einzelaktien am Markt. Beginnend mit Netflix, die am Donnerstag mit ihren Quartalszahlen neue Rekorde im Umsatz und bei den Nutzerzahlen zeigten, kommen wir zum Chipmaschinengersteller ASML. Mit ihm gingen die Kursverluste im Nasdaq am Mittwoch einher, die den Index letztlich unter die große Ausbruchsschwelle von 20.000 Punkten drückte.
Doch das war nicht alles an Meldungen aus dem Tech-Bereich, wenn wir die Vorwoche noch einmal genauer analysieren. Am Freitagmorgen kam es zu massiven Ausfällen der Infrastruktur vieler Unternehmen, wie Flughäfen, Krankenhäusern und Medienunternehmen. Zunächst wurde Microsoft, da all diese Dienste als Kunde der Cloud-Dienste des Unternehmens bekannt sind, als Auslöser vermutete. Schnell stellte sich heraus, dass die Cybersecurity-Firma Crowdstrike jedoch ein fehlerhaftes Update zur Verfügung stellte. Abhilfe konnte noch am gleichen Tag geschaffen werden, doch über die längerfristigen Auswirkungen und möglichen Schadenersatzansprüche muss noch beraten werden.
Gern nehmen wir beide Aktien unter die Lupe und erörtern auf Basis der Vergangenheitswerte, wie sich die Aktien bei Korrekturen im Trend verhalten.
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