Die FX-Paarung EURUSD ist im gestrigen Handel mächtig unter Druck geraten. Kurzfristig öffnet das die Tür für weitere Abgaben. Da sich am wirtschaftlichen Umfeld jedoch kaum etwas Richtungsweisendes verändert hat, stehen die Karten für eine mittelfristige Erholung weiter recht gut. Genaueres erfahren Sie in den folgenden Zeilen oder in der LIVE-Analyse mit Tickmill Analyst Mike Seidl. Im Video bespricht er zusätzlich das Downside-Potential im EURCAD sowie die Tradingrange im AUDCAD.
EURUSD gefangen in weiter Tradingrange

Seit dem Richtungswechsel im EURUSD und der nachhaltigen Überschreitung der Marke von 1,15000 USD mit dem bullischen Kursschub auf 1,12115 USD ist im Währungspaar mehr oder weniger die Luft raus. Die dynamische Verkaufskerze (blaue Kreuze) stellt aktuell den Rahmen für eine seit nunmehr zweieinhalbwöchige Seitwärtsphase. Im großen Bild muss der Markt nun zeigen, in welche Richtung er sich entwickeln möchte. Um dem Vorstoß in Richtung Jahreshoch bei 1,20115 USD zu inszenieren, müssen die Händler die Kurse stabil über das Hoch der markierten Außenkerze bewegen. Die Unterseite hingegen wird im großen Bild erst dann richtig interessant, wenn die Kurse unter das derzeitigen Zwischentief bei 1,16120 USD fallen. So lange sich an diesen beiden Fronten nichts tut, ist ein Fortgang der Seitwärtsphase zu erwarten.
Die Chancen liegen in den kleineren Schwankungen

Doch dieser Sachverhalt ist für aktive Trader kein Beinbruch. Denn die Wegstrecke innerhalb der genannten Bandbreite, lässt genügend Spielraum für kurzfristige Trades. Das wird allein schon mit Blick in den Tageschart ersichtlich. Der am 28. September initiierte Aufwärtsimpuls hat zum Beispiel zur Entstehung eines kleinen Aufwärtstrends gesorgt. Dessen Hoch wurde über dem Schwungbereich bei 1,18320 USD markiert und mit dem gestrigen Kursrutsch wurde dessen Korrektur gestartet. So lange die Kurse oberhalb des Zwischentiefs um 1,17250 USD verharren, besteht weiterhin die Chance auf Kursanstiege über das Vorwochenhoch in Richtung der untergeordneten Verkaufsbereiche um 1,18700 USD bzw. 1,19170 USD. Notierungen unter 1,17250 USD hingegen sprechen für das Ende des grün markierten Aufwärtstrends und machen weitere Kursrückgänge opportun. Zielmarken für die Chartunterseite bieten zunächst die Zwischentiefs um 1,16960 USD und 1,16120 USD.
Videobesprechung
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Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen
Ihr Mike Seidl
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