- US-Öl erreicht ein frisches Drei-Wochen-Hoch, gestützt von anhaltenden Sorgen über das globale Angebot.
- Donald Trump droht Ländern, die Iran unterstützen, mit schweren wirtschaftlichen Konsequenzen.
- Katar sieht das Iran-Oman-Abkommen als einen vorläufigen Schritt hin zu erneuten Verhandlungen mit Washington.
West Texas Intermediate (WTI) US-Öl steigt am Donnerstag um 1,89% und notiert zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei rund 85,85 USD, nachdem es im Tagesverlauf zuvor ein frisches Drei-Wochen-Hoch bei 87,38 USD erreicht hatte. Die Ölpreise bleiben durch Störungen der globalen Energieversorgung und das Ausbleiben eines diplomatischen Durchbruchs zwischen Washington und Teheran gestützt.
WTI profitiert insbesondere von Sorgen rund um die Schließung der Straße von Hormus und der Bab-el-Mandeb-Straße. Den verfügbaren Informationen zufolge entfallen auf die beiden Wasserwege zusammen rund 27% des globalen Energieangebots, was einen erheblichen Risikoaufschlag bei den Ölpreisen aufrechterhält.
Die Aussicht auf eine rasche Normalisierung des Angebots bleibt begrenzt, da der Präsident der Vereinigten Staaten (US), Donald Trump, den wirtschaftlichen Druck auf Iran erhöht. Der US-Präsident warnt, dass Länder, die ihren Finanzinstituten, Unternehmen, Flughäfen oder staatlichen Einrichtungen erlauben, Teheran wirtschaftliche Unterstützung zu leisten, mit schweren wirtschaftlichen Konsequenzen rechnen könnten.
Trump fordert ausdrücklich ein Ende von Ölschmuggel, Swap-Linien, Geldtransfers und anderen Mechanismen, die die iranische Wirtschaft stützen könnten. Washingtons härtere Haltung schürt daher die Befürchtung, dass die Straße von Hormus länger geschlossen bleiben könnte, wodurch die Risiken für die globalen Energieflüsse erhöht bleiben.
Auf diplomatischer Ebene glaubt Katar jedoch, dass Gespräche zwischen Iran und Oman über das Management der Straße von Hormus einen wichtigen Schritt vor einer möglichen Wiederaufnahme des Dialogs zwischen den Vereinigten Staaten und Iran darstellen könnten.
Der Sprecher des katarischen Außenministeriums, Majed Al-Ansari, sagte am Dienstag, dass die Gespräche zwischen Iran und Oman zu einem wichtigen Schritt für die Wiederaufnahme eines breiteren diplomatischen Prozesses geworden seien. Fortschritte in dieser Frage könnten den Weg dafür ebnen, dass Washington und Teheran an den Verhandlungstisch zurückkehren, doch das Fehlen einer unmittelbaren Einigung stützt WTI vorerst weiterhin.
WTI US Oil technische Analyse
Im Stundenchart notiert WTI US Oil bei 85,81 USD und behält eine bullishe kurzfristige Tendenz bei, da der Preis über dem einfachen gleitenden 100-Perioden-Durchschnitt (SMA) bei 83,52 USD und dem 200-Perioden-SMA bei 82,26 USD bleibt. Die Gruppe nahegelegener horizontaler Marken mit anfänglicher Unterstützung knapp darunter bei 85,65 USD und 85,00 USD deutet auf einen gut gestützten Markt hin, während der Relative Strength Index (14) um 57 das Momentum im positiven, aber nicht überkauften Bereich hält.
Auf der Abwärtsseite liegt die unmittelbare Unterstützung bei 85,65 USD, gefolgt von 85,00 USD, während tiefere Nachfrageniveaus bei 83,70 USD entstehen und die SMAs bei 83,52 USD und 82,26 USD den breiteren Aufwärtstrend bei einem größeren Pullback untermauern würden. Auf der Oberseite liegt der nächste bedeutende Widerstand bei 87,38 USD, und ein nachhaltiger Durchbruch über diese Hürde würde wahrscheinlich den Weg für weitere Gewinne ebnen, da sich das bullishe Momentum ausweitet.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)
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