Laut einem Bericht von CNN hat eine diplomatische Quelle bestätigt, dass die Gespräche zwischen den Vereinigten Staaten (US) und dem Iran auf einen dauerhaften Friedensvertrag weiterhin im Zeitplan liegen.
Das US-Zentralkommando (CENTCOM) setzte am Mittwoch zum zweiten Tag in Folge militärische Operationen gegen den Iran fort, während Präsident Donald Trump erklärte, dass Teheran „den Preis zahlen“ müsse, weil es zu lange für die Bestätigung eines Abkommens gebraucht habe.
Marktreaktion
Ein leichter Verkaufsdruck ist bei den Ölpreisen zu beobachten, da die Hoffnung besteht, dass der Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran intakt ist. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts notiert der WTI-Ölpreis 2,5 % niedriger bei rund 88,00 USD.
Risikostimmung - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.
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Es wird allgemein erwartet, dass die in Frankfurt ansässige Institution ihre Leitzinsen um 25 Basispunkte anhebt und den Zinssatz für die Einlagenfazilität von 2 % auf 2,25 % erhöht. Ein solcher Schritt würde die erste Zinserhöhung seit September 2023 markieren