- Der DXY konsolidiert sich um 102,00 und strebt bei einer positiven Marktstimmung weitere Verluste an.
- Es wird erwartet, dass Fed-Chef Powell in seiner Rede die Zinserhöhung diktieren wird.
- Ein schwächerer US EMI ist das Ergebnis steigender Zinssätze.
Der US-Dollar-Index (DXY) bewegt sich deutlich nach unten, da die positive Marktstimmung die als risikoreich wahrgenommenen Währungen gestützt hat und sichere Häfen an Zugkraft verlieren. Der Vermögenswert hat rund 2,80% nachgegeben, nachdem er am 13. Mai ein 19-Jahreshoch von 105,00 erreicht hatte. Der Wert ist unter die wichtige Unterstützung bei 102,35 gefallen und dürfte seine Verluste weiter ausweiten, nachdem er die runde Unterstützung bei 102,00 durchbrochen hat.
US EMI
Am Dienstag werden die Anleger die Veröffentlichung des S&P Global Composite EMI im Auge behalten, der mit 55,5 etwas niedriger ausfällt als der vorherige Wert von 56. Der EMI für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor wird voraussichtlich bei 57,9 bzw. 55,4 liegen. Die Marktteilnehmer rechnen mit einer etwas schwächeren Entwicklung, da die höheren Zinssätze der Federal Reserve (Fed) den Umfang der wirtschaftlichen Aktivitäten in der US-Wirtschaft reduziert haben. Da das Geld nicht mehr so billig ist, fließen die Mittel der Unternehmen in gefilterte Investitionen und Projekte, was sich dämpfend auf den Produktions- und Dienstleistungssektor auswirkt.
Die Rede von Fed-Chef Powell
Die Rede des Fed-Vorsitzenden Jerome Powell am Dienstag wird die Unklarheit über die Zinsentscheidung der Fed in ihrer kommenden geldpolitischen Sitzung im Juni aufhellen. Der Marktkonsens geht davon aus, dass eine Zinserhöhung um 50 Basispunkte (bps) möglich ist, um die steigende Inflation einzudämmen. Auch der Stand der Bilanzreduzierung wird mit Spannung verfolgt werden.
Wichtige Ereignisse in dieser Woche: S&P Global EMI, Verkäufe neuer Häuser, Aufträge für langlebige Güter, FOMC-Protokoll, Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung, Bruttoinlandsprodukt (BIP), Kernausgaben für den persönlichen Verbrauch (PCE) und Michigan Consumer Sentiment Index (CSI).
Wichtige Ereignisse diese Woche: Die Rede von Fed Powell, die Rede von Christine Lagarde von der Europäischen Zentralbank (EZB), die Zinsentscheidung der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ).
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Das sollten Sie am Dienstag, den 3. März, im Blick behalten:
Der US-Dollar gewinnt weiterhin an Stärke gegenüber seinen Rivalen nach der bullischen Bewegung am Montag, wobei der USD-Index am Dienstagmorgen in Europa über 98,80 schwankt, dem höchsten Stand seit Ende Januar. Der europäische Wirtschaftskalender wird später am Tag vorläufige Daten zum Harmonisierten Verbraucherpreisindex für Februar enthalten. Dennoch werden die Marktteilnehmer weiterhin auf Nachrichten zur Krise im Nahen Osten achten und den Kommentaren der Zentralbanker besondere Aufmerksamkeit schenken.