Am Montag, spät in der nordamerikanischen Sitzung, erklärte US-Präsident Donald Trump, dass es kürzlich einen guten Inflationsbericht gegeben habe, und fügte hinzu, dass die Kosten rapide fielen und die Preise deutlich sinken sollten, sobald der Golfkrieg endet.
Trump sagte, dass der Fed-Vorsitzende Kevin Warsh großartig sei, dass er aber einen Vorstand habe, und dass Warsh das Richtige tun werde. Zum ersten Mal erklärte er, dass die Zinsen gesenkt werden sollten.
Unterdessen kommentierte US-Finanzminister Bessent, dass die Steuersenkungen der Trump-Regierung eine erhebliche Entlastung für hart arbeitende Amerikaner seien, insbesondere für Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen.
Fed - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Federal Reserve (Fed) steuert die US-Geldpolitik mit zwei klaren Zielen: Preisstabilität und Vollbeschäftigung. Dabei nutzt die Notenbank Zinssätze als Hauptinstrument. Höhere Zinsen stärken den US-Dollar, da sie die USA für internationale Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Greenback.
Die Federal Reserve (Fed) hält jährlich acht geldpolitische Sitzungen ab, bei denen das Federal Open Market Committee (FOMC) die wirtschaftliche Lage beurteilt und geldpolitische Entscheidungen trifft. Das FOMC besteht aus zwölf Mitgliedern – den sieben Mitgliedern des Gouverneursrats, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York und vier der elf übrigen regionalen Notenbankpräsidenten, die auf Jahresbasis rotieren.
In Zeiten schwerer Wirtschaftskrisen, wie etwa 2008 während der Finanzkrise, greift die Federal Reserve oft auf QE zurück. Dies bedeutet, dass die Fed massiv Anleihen kauft, um Liquidität bereitzustellen. Diese expansive Geldpolitik schwächt den Dollar, da das zusätzliche Geld die Währung verwässert und das Vertrauen der Investoren mindert.
Quantitative Straffung (QT) ist der umgekehrte Prozess von QE, bei dem die US-Notenbank aufhört, Anleihen von Finanzinstituten zu kaufen und das Kapital aus fällig werdenden Anleihen nicht reinvestiert, um neue Anleihen zu kaufen. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Wert des US-Dollars aus.
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