Jerome Powell von der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) sagte vor dem Bankenausschuss des Senats, eine zu frühe Zinssenkung wäre schlecht, eine zu späte aber auch. Die Verbraucherpreisinflation in China bewegt sich wieder in Richtung Deflation, und die Politik sorgt weiterhin für langfristigen Lärm, so Paul Donovan, Makrostratege bei UBS.

Politik und Kommentare der Zentralbank treiben den Markt an

"Vielleicht hat Fed-Chef Powell ein Wirtschaftsbuch aufgeschlagen (möglicherweise 'How the world really works - the economy'). Powell sagte vor dem Bankenausschuss des Senats, dass es schlecht wäre, die Zinsen zu früh zu senken, aber es wäre auch schlecht, sie zu spät zu senken. Leider bestand der Fed-Vorsitzende darauf, dass mehr 'gute Daten' nötig seien, um eine Zinssenkung anzukündigen".

"Die Verbraucherpreisinflation in China hat sich trotz der hohen Schweinefleischpreise wieder in Richtung Deflation bewegt. Dies deutet darauf hin, dass die Erwartungen an die inländische Unterstützung anhalten werden. Wir hören heute von BoE-Chefvolkswirt Pill. Äußerungen von Chefvolkswirten sollten immer mit großer Aufmerksamkeit verfolgt werden, aber angesichts der Spekulationen über Zinssenkungen in Großbritannien gewinnen Pills Kommentare noch an Bedeutung".

"Die Politik macht weiterhin Lärm. Frankreichs geschäftsführende Regierung kann wenig tun, um finanzielle Stabilität zu schaffen, und die Koalitionsverhandlungen ziehen sich hin. Der NATO-Gipfel stellt die Kompetenz von US-Präsident Biden unter internationale Beobachtung. Diese Themen sind kurzfristig nicht marktbewegend, aber langfristig wichtig".

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