- Die Rohölmärkte bewegen sich am Donnerstag in den unteren Bereich.
- Die jüngsten Markttensions rund um die US-Iran-Gespräche haben etwas Dampf abgelassen.
- WTI ist am Tag um etwa 1,5% gefallen, da sowohl die USA als auch der Iran die geplanten Gespräche am Freitag bestätigen.
West Texas Intermediate (WTI) hat am Donnerstag ein wenig von den Barrel-Angeboten abgebaut und fiel um etwa 0,95 USD pro Barrel, oder 1,5%. Die Rohölmärkte erlebten in den letzten Wochen frische Spannungen, während die USA und der Iran sich um den Verhandlungstisch herum bewegen, wobei ein gegenseitiger Austausch von Stornierungsdrohungen einen kurzen Anstieg der Barrel-Angebote anheizte.
Nach einigen stockenden Stornierungsdrohungen haben sowohl die USA als auch der Iran bekräftigt, dass beide Seiten sich am Freitag treffen werden, um eine Vielzahl von Themen zu besprechen, einschließlich der Nukleargespräche und des Handels. Da sich beide Seiten von niemandem besonders überzeugen lassen, um zu ihren Verhandlungssesseln zurückzukehren, lassen die Energiemärkte ihre Angebote nach und ermöglichen es den WTI-Preisen, wieder in den unteren Bereich zurückzukehren.
WTI Tageschart
WTI Preisprognose
Im Tageschart handelt WTI US ÖL bei 63,14 USD. Der Preis liegt über dem steigenden 50-Tage-EMA bei 60,27 USD und dem leicht ansteigenden 200-Tage-EMA bei 62,23 USD, was den kurzfristigen Ton festhält. Der 50-Tage-EMA steigt weiterhin in Richtung des 200-Tage-EMA, obwohl ein bullischer Kreuzungspunkt noch nicht zustande gekommen ist. Der langsame Stochastik-Indikator hat sich nach einer überkauften Phase auf 67,15 abgekühlt, was auf eine Verdauung des Momentums und nicht auf eine Trendwende hinweist.
Ein Halten über dem 200-Tage-EMA bei 62,23 USD würde die Aufwärtsneigung aufrechterhalten, während ein Schluss darunter eine Rückkehr in Richtung des 50-Tage-EMA bei 60,27 USD offenbaren könnte. Eine Erholung im Oszillator über 80 würde den Weg für eine Trendverlängerung ebnen, während ein Rückgang in die mittleren 50er Jahre eine längere Konsolidierung begünstigen würde.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
WTI Öl - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
WTI-Öl, kurz für West Texas Intermediate, ist eine der wichtigsten Rohölsorten, die auf dem globalen Markt gehandelt werden. Es wird wegen seiner leichten und süßen Qualität geschätzt und dient als wichtiger Referenzpreis auf den Energiemärkten.
Wie bei allen Vermögenswerten sind Angebot und Nachfrage die Haupttreiber des WTI-Ölpreises. Globales Wachstum kann die Nachfrage nach Öl erhöhen, während eine schwache Weltwirtschaft die Nachfrage dämpft. Politische Instabilität, Kriege und Sanktionen können das Angebot beeinträchtigen und die Preise beeinflussen. Die Entscheidungen der OPEC, einer Gruppe führender ölproduzierender Länder, spielen ebenfalls eine Schlüsselrolle. Da Öl überwiegend in US-Dollar gehandelt wird, beeinflusst auch der Wert des US-Dollars den WTI-Preis.
Die wöchentlichen Berichte des American Petroleum Institute (API) und der Energy Information Agency (EIA) über die Rohölbestände beeinflussen den Preis von WTI-Öl. Ein Rückgang der Bestände signalisiert eine steigende Nachfrage, was den Preis nach oben treibt, während ein Anstieg der Bestände auf ein Überangebot hindeutet und die Preise senkt. Die EIA-Daten gelten als zuverlässiger, da sie von der US-Regierung stammen.
Die OPEC (Organisation erdölexportierender Länder) ist eine Gruppe von 12 erdölproduzierenden Ländern, die zweimal jährlich gemeinsam über die Förderquoten der Mitgliedsländer entscheiden. Ihre Entscheidungen wirken sich häufig auf die Preise für WTI Öl aus. Beschließt die OPEC, die Förderquoten zu senken, kann dies das Angebot verknappen und die Ölpreise in die Höhe treiben. Erhöht die OPEC die Produktion, hat dies den gegenteiligen Effekt. Die OPEC+ bezieht sich auf eine erweiterte Gruppe von zehn zusätzlichen Nicht-OPEC-Mitgliedern, von denen Russland das bekannteste ist.
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