Britisches Pfund fällt unter 1,3500, da die USA neue Angriffswelle gegen den Iran starten
Das Paar GBP/USD wird am Freitag während des asiatischen Handels schwächer um 1,3470 gehandelt. Geopolitische Spannungen im Nahen Osten lösen eine Risikoaversion am Markt aus und belasten das Cable. Die vorläufige Lesung des Michigan Consumer Sentiment Index für Juli wird später am Freitag erwartet.
Die Vereinigten Staaten (US) haben zum sechsten Tag in Folge schwere Angriffe auf den Iran durchgeführt. Beamte aus dem Süden Irans in Bandar Abbas berichteten, dass zivile Infrastruktur, darunter Energieanlagen und ein Bahnhof, getroffen wurden. Mehr lesen...
Das britische Pfund Sterling bekommt einen neuen Premierminister und ein altes Problem
Sterling erlebt seine schwerste Sitzung des Monats, wobei GBP/USD um rund ein halbes Prozent auf knapp unter 1,3500 nachgibt, nachdem der Wochenanstieg zum zweiten Mal in Folge knapp unter 1,3550 ins Stocken geraten ist. Der Rücksetzer kürzt eine Juli-Rallye, die das Pfund etwa 400 Pips vom Jahrestief knapp unter 1,3150 nach oben getragen hat, und erfolgt, während der tägliche Stochastische Relative Strength Index im überkauften Bereich nahe 90 liegt – genau das Setup, bei dem ausgedehnte Rallyes belastet werden.
Die Londoner Daten vom Donnerstag boten Sterling keine Unterstützung. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im Mai um 0,1 % im Monatsvergleich und kehrte damit die Kontraktion vom April kaum um, während die Industrieproduktion um 0,5 % fiel – entgegen den Erwartungen eines deutlich geringeren Rückgangs – und nur ein moderater Anstieg im verarbeitenden Gewerbe verhinderte, dass der Morgenbericht als kompletter Stillstand gelesen wurde. Ein stellvertretender Gouverneur der Bank of England (BoE) äußerte sich anschließend, was die Märkte als eindeutig dovish für den Redner werteten, wobei er sich auf Wachstumsrisiken statt auf die Inflationsüberschreitung konzentrierte. Mehr lesen...
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Das sollten Sie am Freitag, den 17. Juli, im Blick behalten:
Der US-Dollar bleibt am frühen Freitag gegenüber seinen Rivalen widerstandsfähig, während die Anleger die neuesten Schlagzeilen aus dem Nahen Osten bewerten. In der zweiten Tageshälfte werden im US-Wirtschaftskalender die Daten zum Exportpreisindex, Importpreisindex und den Baubeginnen für Juni veröffentlicht.