Der Handelsplattform-Betreiber Plus500 hat im dritten Quartal 2025 besser abgeschnitten als von Analysten erwartet. Getragen wurde das Ergebnis vor allem vom kräftigen Wachstum im US-Futures-Geschäft sowie stabilen Erträgen im klassischen OTC-Handel.
Der in London gelistete Fintech-Konzern erzielte im Berichtszeitraum einen Umsatz von 182,7 Millionen US-Dollar und lag damit rund zehn Prozent über den Markterwartungen von etwa 165 Millionen Dollar. Davon entfielen 161,6 Millionen Dollar auf Handelserträge und 21,1 Millionen Dollar auf Zinserträge, die in den beiden vorangegangenen Quartalen jeweils bei rund 15 Millionen Dollar gelegen hatten.
Das operative Ergebnis (EBITDA) belief sich auf 82,7 Millionen Dollar, was einer Marge von 45 Prozent entspricht. Damit lag das Ergebnis leicht über den Schätzungen. In den ersten neun Monaten des Jahres 2025 stieg der Umsatz um 2 Prozent auf 597,8 Millionen Dollar, das EBITDA um 1 Prozent auf 267,8 Millionen Dollar – ebenfalls bei einer stabilen Marge von 45 Prozent.
Die Einnahmen aus Kundengeschäften erreichten 536,7 Millionen Dollar nach 495,7 Millionen Dollar im Vorjahr. Besonders dynamisch entwickelte sich das US-Futures-Geschäft, in dem die Kundengelder zum Quartalsende auf mehr als 1,2 Milliarden Dollar anwuchsen – nach 350 Millionen Dollar Ende 2024.
Das Geschäft außerhalb des klassischen OTC-Handels – etwa Futures und Aktienhandel – steuerte im dritten Quartal rund 14 Prozent des Gesamtumsatzes und 18 Prozent der Neukunden bei. Plus500 gewann 22.644 neue Kunden hinzu und zählte insgesamt 115.327 aktive Kunden, was den Erwartungen entsprach.
Rund 48 Prozent der OTC-Erlöse kamen von Kunden, die seit mehr als fünf Jahren mit dem Unternehmen handeln – doppelt so viele wie 2022. Der durchschnittliche Umsatz pro Nutzer stieg im Jahresvergleich um 2 Prozent auf 2849 Dollar, während die durchschnittlichen Akquisitionskosten um 16 Prozent auf 1268 Dollar sanken. Der durchschnittliche Einzahlungsbetrag pro aktivem Kunden legte deutlich auf rund 14.700 Dollar zu, nach 6150 Dollar im Vorjahresquartal.
Im Berichtszeitraum erhielt Plus500 eine neue Clearing-Mitgliedschaft bei ICE Clear Europe und ergänzte damit die bestehende Verbindung zur CME Group. Zudem erhielt das Unternehmen eine Lizenz in Kanada sowie die Genehmigung zur Eröffnung eines Repräsentanzbüros in Kolumbien. Damit verfügt Plus500 nun über 15 regulatorische Zulassungen weltweit.
Das Unternehmen blieb zum Quartalsende schuldenfrei und verfügte über liquide Mittel von mehr als 815 Millionen Dollar. Im dritten Quartal kaufte Plus500 rund 1,5 Millionen eigene Aktien für etwa 65 Millionen Dollar zurück und schüttete im Juli eine Dividende von rund 90 Millionen Dollar aus.
Die Jahresprognose für 2025 bestätigte das Management. Umsatz und Ergebnis dürften demnach im Rahmen der aktuellen Markterwartungen liegen. Bis Ende September habe das Unternehmen bereits rund 80 Prozent des erwarteten Jahresumsatzes und 78 Prozent des prognostizierten EBITDA erzielt.
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