Der leitende globale Stratege der Rabobank, Michael Every, sieht die USA und den amerikanischen Kontinent insgesamt vergleichsweise gut gegen den jüngsten Rohstoff- und Ölschock geschützt. Grund dafür sei eine weitgehende Energie- und Rohstoffautarkie. Zudem verweist er darauf, dass mögliche politische Entscheidungen der USA zu Ölexporten und Flüssigerdgas (LNG) sowie gesicherte Lieferungen etwa bei Düngemitteln und Helium dazu führen könnten, dass die US-Wirtschaft – und damit auch der Dollar – weniger anfällig ist als Europa und Teile Asiens.
US-Wirtschaft gilt als weniger anfällig für Schock
„Alhajji geht noch einen Schritt weiter und stellt fest, dass die USA relativ weniger von der Welle wirtschaftlichen und marktbezogenen Chaos betroffen sind, die auf uns zukommt: Die USA (zusammen mit dem amerikanischen Kontinent) sind in Energiefragen relativ autark. Was wäre, wenn die USA ihre historisch üblichen Ölexporte einstellen würden, um beispielsweise den WTI-Preis deutlich zu drücken?“
„Ebenso ist US-LNG inzwischen die global am wenigsten riskante Option. Wer wird dem Golf noch als verlässlichem Anbieter vertrauen, solange nicht die gesamte Region unter eine echte Pax Americana gebracht wird?“
„Die USA sind gemeinsam mit dem amerikanischen Kontinent zudem bei vielen Rohstoffen autark, deren Lieferungen direkt oder indirekt über die Straße von Hormus eingeschränkt werden.“
„Dazu gehören auch Düngemittel, was bedeutet, dass die Lebensmittelversorgung in den USA und Lateinamerika gesichert bleiben könnte, während sie anderswo unter Druck gerät.“
„Auch Helium gehört dazu – ein Rohstoff, der für die Herstellung von Halbleitern benötigt wird, während andere Regionen möglicherweise bald unter Engpässen leiden.“
Es wird alles unternommen, um genaue und vollständige Informationen bereitzustellen. Doch mit den Tausenden zur Verfügung gestellten Dokumenten, die oft innerhalb kurzer Zeit hochgeladen werden, können wir nicht garantieren, dass keine Fehler auftreten. Jede Wiederveröffentlichung oder Weiterverbreitung von FXStreet Inhalten ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FXStreet verboten. Der Handel mit Devisen auf Margin (Verrechnungskonto) trägt ein hohes Risiko und ist möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet. Der hohe Hebel kann gegen Sie, sowie für Sie arbeiten. Vor der Entscheidung am Devisenmarkt zu handeln, sollten Sie sorgfältig Ihre Anlageziele, Erfahrung und Risikobereitschaft prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie einen Verlust einiger oder aller Ihrer Investitionen erleiden und deshalb sollten Sie kein Geld investieren, dass Sie sich nicht leisten können zu verlieren. Sie sollten sich aller Risiken bewusst sein, die mit dem Devisenhandel verbunden sind und konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater, wenn Sie irgendwelche Zweifel haben. Alle Meinungen, Nachrichten, Forschungen, Analysen, Kurse oder andere Informationen, welche diese Informationen enthalten, die von FXStreet, seinen Angestellten, Mitarbeitern oder Partnern bereit gestellt werden, sind als allgemeine Marktkommentare zu verstehen und bieten keine Anlageberatung. FXStreet übernimmt keine Haftung für irgendwelche Verluste oder Schäden, einschließlich, ohne Beschränkung auf entgangene Gewinne, die direkt oder indirekt mit der Verwendung oder im Vertrauen auf diese Informationen entstehen.
NEUESTE NACHRICHTEN
Autor wählen
Ripple Prognose: XRP steckt fest – kommt jetzt der Ausbruch oder droht der nächste Absturz?
Die Lage rund um Ripple (XRP) ist derzeit angespannt. Während sich der Kryptomarkt insgesamt nervös zeigt, bewegt sich XRP aktuell nur noch in einer engen Handelsspanne. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels pendelt der Kurs zwischen 1,25 US-Dollar Unterstützung und 1,67 US-Dollar Widerstand.
China und Ölpreis: 104 Tage Reserve – reicht das wirklich?
Der Ölpreis zieht an – und plötzlich rückt eine Frage in den Mittelpunkt der globalen Märkte: Wie stark trifft ein hoher Ölpreis eigentlich China?
Iran und Ölpreis: Droht jetzt der nächste Energie-Schock?
Der Konflikt mit Iran entwickelt sich immer mehr zu einem geopolitischen Risiko für die Weltwirtschaft. Und für Anleger stellt sich eine zentrale Frage: Was bedeutet das für den Ölpreis?
Solana-Preis steigt trotz gemischter ETF- und Derivateaktivität
Solana (SOL) liegt zum Zeitpunkt der Presse um fast 2 % im Plus und zeigt eine leichte Erholung nach vier aufeinanderfolgenden Verlusttagen. Das institutionelle Vertrauen in Solana ist gemischt, da zwei aufeinanderfolgende tägliche Abflüsse in der letzten Woche den wöchentlichen Nettozufluss auf 24 Millionen Dollar begrenzten.
NFP Live-Berichterstattung:
Die Märkte erlebten zu Beginn der Woche einen Anstieg der Volatilität, während die Anleger die neuesten Entwicklungen rund um die Krise im Nahen Osten bewerten. Der Wirtschaftskalender wird am Montag keine hochrangigen Datenveröffentlichungen bieten, sodass geopolitische Schlagzeilen und die Risikowahrnehmung weiterhin die Aktivitäten bestimmen können.