• USD/JPY verlängert seinen Aufwärtstrend zum dritten Mal in Folge, da Stagflationsängste den JPY untergraben.
  • Die Spannungen im Nahen Osten kommen dem USD als Reservewährung zugute und unterstützen die Kassapreise weiter.
  • Interventionsängste halten die JPY-Bären davon ab, aggressive Wetten abzuschließen, und könnten das Paar begrenzen.

Das Paar USD/JPY steigt zum dritten Mal in Folge und klettert in die Nähe von 159,00, dem höchsten Stand seit dem 23. Januar zu Beginn einer neuen Woche. Der japanische Yen (JPY) setzt seine Underperformance fort, da der jüngste Anstieg der Rohölpreise das Wirtschaftswachstum zu schwächen droht. Dies, zusammen mit einem insgesamt festeren US-Dollar (USD), erweist sich als weiterer Faktor, der das Währungspaar nach oben treibt.

Die gemeinsame US-israelische Kampagne gegen den Iran tritt am Montag in ihren zehnten Tag ein, ohne Anzeichen für ein Ende der Feindseligkeiten. In der Zwischenzeit ernannte der Iran den Sohn von Ayatollah Ali Khamenei, Mojtaba Khamenei, zum neuen Obersten Führer, was signalisiert, dass die Hardliner fest im Sattel sitzen. US-Präsident Donald Trump erklärte, die Ernennung sei inakzeptabel und schlug vor, dass die USA eine Rolle bei der Wahl des nächsten Obersten Führers des Iran spielen sollten. Dies erhöht das Risiko eines verlängerten Krieges, was am Montag zu einem massiven intraday Anstieg der Rohölpreise um über 25% führte.

In der Zwischenzeit könnten die steigenden Energiepreise die Inflation anheizen und ein klassisches stagflationäres Umfeld schaffen, was die Normalisierungsbemühungen der Bank of Japan (BoJ) kompliziert und den JPY stark belastet. Der USD hingegen profitiert von seinem unübertroffenen Status als globale Reservewährung. Darüber hinaus trüben Inflationssorgen die Aussichten auf kurzfristige Zinssenkungen durch die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) und bleiben unterstützend für einen weiteren Anstieg der Renditen von US-Staatsanleihen. Dies gibt dem USD und dem USD/JPY-Paar zusätzlichen Auftrieb.

In der Zwischenzeit haben sich die Kassapreise nun näher an die Niveaus bewegt, bei denen die Behörden zu Beginn des Jahres eine Reihe von Zinsprüfungen durchgeführt haben, was das Risiko einer tatsächlichen Marktintervention aufrechterhält. Dies hält wiederum die JPY-Bären davon ab, aggressive Wetten abzuschließen, und begrenzt den Aufwärtstrend des USD/JPY-Paares. Nichtsdestotrotz deutet der oben genannte fundamentale Hintergrund darauf hin, dass der Weg des geringsten Widerstands für das Währungspaar nach oben bleibt. Daher könnte ein bedeutender korrigierender Rückgang weiterhin als Kaufgelegenheit angesehen werden und dürfte eher gepuffert bleiben.

Die Händler freuen sich nun auf den überarbeiteten BIP-Bericht für das vierte Quartal Japans, der am Dienstag veröffentlicht wird und voraussichtlich zeigt, dass die Wirtschaft mit einer schnelleren Rate von 0,3% im Vergleich zur vorläufigen Schätzung von 0,1% gewachsen ist. Abgesehen davon werden die neuesten US-Verbraucherinflationszahlen am Mittwoch die USD-Nachfrage beeinflussen und dem USD/JPY-Paar neuen Schwung verleihen. Der Fokus wird jedoch weiterhin auf geopolitischen Entwicklungen liegen, die weiterhin Volatilität an den Finanzmärkten erzeugen und das Währungspaar antreiben könnten.

USD/JPY 4-Stunden-Chart

Chart Analyse USD/JPY

Technische Analyse:

Das USD/JPY-Paar behält eine leicht bullische kurzfristige Tendenz bei, nachdem es über einen einwöchigen Handelsbereichswiderstand nahe der Marke von 158,00 ausgebrochen ist. Darüber hinaus hat das MACD-Histogramm leicht positiv gedreht, während die MACD-Linie nahe der Signallinie knapp über der Nulllinie schwebt, was auf eine Verbesserung, aber immer noch moderate Aufwärtsdynamik hinweist. Hinzu kommt, dass der Relative Strength Index um 64 unter dem überkauften Bereich bleibt, was darauf hindeutet, dass die Käufer die Kontrolle behalten, ohne Anzeichen von Erschöpfung zu zeigen.

Unmittelbare Unterstützung ergibt sich am Widerstandspunkt des Handelsbereichs bei 158,00, mit einer tieferen Unterstützung bei 157,30, die den jüngsten höheren Tiefpunkt schützt. Ein Bruch unter 157,30 würde die bullische Tendenz schwächen und die Region 156,80 als nächsten Abwärtsfokus exponieren. Auf der Oberseite erscheint der anfängliche Widerstand bei 158,90, dem letzten Swing-Hoch, gefolgt von 159,50, wo eine Fortsetzung der aktuellen Bewegung auf eine bedeutendere Barriere stoßen würde. Eine nachhaltige Bewegung über 158,90 würde den Weg in Richtung 159,50 öffnen und das Aufwärtsszenario im 4-Stunden-Bild verstärken.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)

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