• NZD/USD handelt um 0,5790 und zeigt sich am Montag trotz eines unterstützenden Umfelds für den neuseeländischen Dollar praktisch unverändert.
  • Erneute diplomatische Bemühungen zwischen den USA und dem Iran belasten die Nachfrage nach sicheren Häfen und setzen den US-Dollar unter Druck.
  • Die Märkte richten ihre Aufmerksamkeit nun auf die Sitzung der Federal Reserve in dieser Woche und weitere Entwicklungen im Nahen Osten.

NZD/USD handelt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung am Montag um 0,5790 und damit im Tagesverlauf praktisch unverändert. Das Paar tut sich schwer, seine Erholung auszuweiten, obwohl das Umfeld für den US-Dollar (USD) weniger unterstützend ist, da sich Anleger vor der geldpolitischen Entscheidung der Federal Reserve (Fed) am Mittwoch vorsichtig verhalten.

Der Greenback schwächt sich nach Berichten über erneute diplomatische Bemühungen zwischen den Vereinigten Staaten (US) und dem Iran ab, was die Nachfrage nach sicheren Häfen verringert. Die Verbesserung der Marktstimmung hat zudem einen deutlichen Rückgang der Ölpreise ausgelöst, was dazu beiträgt, die Sorgen über die US-Inflation zu lindern und die Erwartungen an eine geldpolitische Lockerung durch die Fed zu untermauern. Auch die Renditen von US-Staatsanleihen bewegen sich niedriger und setzen den US-Dollar zusätzlich unter Druck.

Die am Montag veröffentlichten US-Konjunkturdaten konnten dem Greenback keinen zusätzlichen Rückenwind verleihen. Die Auftragseingänge für langlebige Güter stiegen im Juni nur um 0,3 % und blieben damit deutlich unter der Markterwartung eines Anstiegs um 1,6 %, was auf ein schwächeres Momentum bei den Investitionen im verarbeitenden Gewerbe hindeutet. Die Marktreaktion blieb jedoch begrenzt, da die Anleger lieber das Ergebnis der Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) abwarten wollten.

Geopolitische Entwicklungen halten weiterhin von aggressiver Positionierung ab. Während die derzeitige Pause zwischen Washington und Teheran die Marktstimmung verbessert hat, bleiben die Risiken für die globalen Energieversorgung bestehen, insbesondere nachdem Ansar Allah die Verantwortung für Angriffe auf saudische Anlagen entlang des Roten Meeres übernommen hat.

Auf neuseeländischer Seite bleibt der Ausblick für den neuseeländischen Dollar (NZD) relativ unterstützend. Stärker als erwartet ausgefallene Inflationsdaten haben die Erwartungen verstärkt, dass die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) auf ihrer Sitzung im September eine weitere Zinserhöhung vornehmen wird. Dieser restriktivere Ausblick begrenzt weiterhin das Abwärtspotenzial für NZD/USD, obwohl sich Anleger vor der geldpolitischen Ankündigung der Fed mit neuen Positionen zurückhalten.

Neuseeländischer Dollar - heute

Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von Neuseeländischer Dollar (NZD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. Neuseeländischer Dollar war am stärksten gegenüber dem Britisches Pfund.

USD EUR GBP JPY CAD AUD NZD CHF
USD -0.12% 0.11% -0.10% 0.09% -0.23% -0.01% -0.30%
EUR 0.12% 0.20% 0.00% 0.19% -0.13% 0.12% -0.19%
GBP -0.11% -0.20% -0.20% -0.01% -0.32% -0.11% -0.39%
JPY 0.10% 0.00% 0.20% 0.15% -0.14% 0.07% -0.20%
CAD -0.09% -0.19% 0.00% -0.15% -0.30% -0.09% -0.37%
AUD 0.23% 0.13% 0.32% 0.14% 0.30% 0.25% -0.08%
NZD 0.01% -0.12% 0.11% -0.07% 0.09% -0.25% -0.31%
CHF 0.30% 0.19% 0.39% 0.20% 0.37% 0.08% 0.31%

Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel Neuseeländischer Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum US-Dollar bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als NZD (Basis)/USD (Notierungswährung) angezeigt.

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