• Der Neuseeländische Dollar schwächt sich ab, nachdem die chinesischen Produktionsdaten den Erwartungen entsprachen, aber keine Unterstützung boten.
  • Steigende Spannungen zwischen den USA und dem Iran stärken die Nachfrage nach sicheren Häfen und unterstützen den US-Dollar.
  • Die Märkte konzentrieren sich nun auf den US-Arbeitsmarktbericht, nachdem die ADP-Beschäftigungsdaten die Erwartungen verfehlten.

NZD/USD handelt am Mittwoch bei 0,5660 und liegt damit 0,32 % niedriger, was einen Teil der Erholung vom Vortag wieder rückgängig macht. Das Paar bleibt unter Druck, da der Neuseeländische Dollar (NZD) von einem vorsichtigeren Marktumfeld belastet wird, während der US-Dollar (USD) weiter an Stärke gewinnt.

Der Neuseeländische Dollar bleibt unter Druck, nachdem der chinesische RatingDog Einkaufsmanager-Index (EMI) für das verarbeitende Gewerbe im Juni bei 51,7 lag, gegenüber zuvor 51,8 und im Einklang mit den Markterwartungen. Die Daten konnten den Kiwi nicht stützen, da die Anleger hinsichtlich der Aussichten für die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) vorsichtig bleiben. Zudem hat die ASB Bank ihre Prognose für eine Zinserhöhung im Juli zurückgezogen und erwartet nun, dass die Zentralbank die Zinsen unverändert lässt, bevor sie ab September schrittweise mit der Straffung der Geldpolitik beginnt.

Unterdessen profitiert der US-Dollar von erneuter Nachfrage nach sicheren Häfen. Die geopolitischen Spannungen bleiben hoch, nachdem der Iran sich geweigert hat, direkte Gespräche mit US-Vertretern in Doha zu führen, was die Hoffnungen auf eine rasche Deeskalation schmälert und den Greenback unterstützt.

Der Greenback wird zudem von Erwartungen an einen hawkischeren geldpolitischen Ausblick gestützt. Auf seiner Juni-Sitzung beließ die Federal Reserve (Fed) ihren Leitzins unverändert bei 3,50 %–3,75 % und strich frühere Hinweise auf künftige Zinssenkungen. Laut dem CME FedWatch-Tool preisen die Märkte nun eine etwa 50%ige Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung bei der Sitzung im September ein.

Die Anleger haben auch den ADP-Arbeitsmarktbericht verarbeitet, der zeigte, dass die privaten US-Beschäftigtenzahlen im Juni um 98.000 stiegen, unter dem Marktkonsens von 113.000 und nach einem Anstieg von 122.000 im Mai. Die Marktaufmerksamkeit richtet sich nun auf den US Nonfarm Payrolls (NFP) Bericht am Donnerstag, wobei Ökonomen erwarten, dass im Juni 110.000 Stellen geschaffen wurden und die Arbeitslosenquote unverändert bei 4,3 % bleibt. Der Bericht könnte eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung der Erwartungen für die nächsten geldpolitischen Schritte der Fed spielen.

Neuseeländischer Dollar - heute

Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von Neuseeländischer Dollar (NZD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. Neuseeländischer Dollar war am stärksten gegenüber dem Euro.

USD EUR GBP JPY CAD AUD NZD CHF
USD 0.38% 0.12% 0.03% 0.16% 0.33% 0.13% 0.29%
EUR -0.38% -0.26% -0.35% -0.21% -0.03% -0.27% -0.08%
GBP -0.12% 0.26% -0.09% 0.04% 0.20% -0.03% 0.19%
JPY -0.03% 0.35% 0.09% 0.12% 0.31% 0.07% 0.27%
CAD -0.16% 0.21% -0.04% -0.12% 0.18% -0.06% 0.14%
AUD -0.33% 0.03% -0.20% -0.31% -0.18% -0.24% -0.03%
NZD -0.13% 0.27% 0.03% -0.07% 0.06% 0.24% 0.20%
CHF -0.29% 0.08% -0.19% -0.27% -0.14% 0.03% -0.20%

Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel Neuseeländischer Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum US-Dollar bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als NZD (Basis)/USD (Notierungswährung) angezeigt.

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Die Aufmerksamkeit richtet sich auf die Veröffentlichung des ISM-Einkaufsmanagerindex (EMI) für das verarbeitende Gewerbe im Juni am Mittwoch, einen der am genauesten beobachteten Indikatoren für die Aktivität im US-amerikanischen verarbeitenden Gewerbe und ein wichtiger Barometer für die Gesamtwirtschaft. Die Märkte erwarten, dass der Gesamtindex unverändert bei 54 bleibt.

Das sollten Sie am Mittwoch, den 1. Juli, im Blick behalten:

Das sollten Sie am Mittwoch, den 1. Juli, im Blick behalten:

Die Aktivitäten an den Finanzmärkten beruhigen sich zur Wochenmitte, da die Investoren vor wichtigen Reden von Zentralbankvertretern an die Seitenlinie treten. Der europäische Wirtschaftskalender wird vorläufige Daten zum harmonisierten Verbraucherpreisindex für Juni enthalten. Im weiteren Verlauf des Tages werden die Marktteilnehmer den ADP-Beschäftigungszahlen für Juni und den Daten zum Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe des Institute for Supply Management aus den USA besondere Aufmerksamkeit schenken.

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