• Das Paar AUD/USD fiel, da die Anleger auf den US-ISM-Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe reagierten, der zwar im Expansionsbereich blieb, sich aber gegenüber dem Mai-Wert abschwächte.
  • Die Signale am US-Arbeitsmarkt schwächten sich ab, nachdem die ADP-Beschäftigtenzahlen im privaten Sektor im Juni um 98.000 stiegen und damit unter den Erwartungen lagen.
  • Die australische Handelsbilanz ist der nächste wichtige Katalysator, wobei die Märkte beobachten, ob die Exporte, insbesondere Eisenerz und Kohle, den Aussie weiterhin unterstützen können.

AUD/USD fiel am Mittwoch auf 0,6900 und handelt nun vorsichtig, während die Anleger die gemischten Wirtschaftsdaten der Vereinigten Staaten (US) verarbeiten. Der jüngste ISM-Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe zeigt, dass die Fabrikaktivität im Expansionsbereich blieb, während die ADP-Beschäftigtenzahlen im privaten Sektor auf ein langsameres Einstellungswachstum hindeuteten.

Der US-ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe sank im Juni auf 53,3 von 54,0 im Mai und verfehlte damit die Erwartungen eines unveränderten Werts. Trotz des Rückgangs blieb der Index über der Schwelle von 50,0, was zeigt, dass der verarbeitende Sektor zum sechsten Mal in Folge expandierte. Die Auftragseingänge sanken auf 56,0 von 56,8, während der Index der bezahlten Preise von 82,1 auf 73,0 fiel, was darauf hindeutet, dass die Inputpreise zwar zurückgingen, aber weiterhin erhöht blieben.

Der US-Dollar (USD) fand zunächst etwas Unterstützung, da die Fertigungsaktivität im Expansionsbereich blieb. Das Aufwärtspotenzial war jedoch begrenzt, nachdem der ADP National Employment Report zeigte, dass die Beschäftigtenzahlen im privaten Sektor im Juni um 98.000 stiegen, was unter den erwarteten 118.000 lag und unter dem Anstieg von 122.000 im Mai.

Die schwächere ADP-Zahl sorgte für Vorsicht vor dem offiziellen US Nonfarm Payrolls (NFP)-Bericht, da die Anleger weiterhin bewerten, ob der Arbeitsmarkt sich ausreichend abkühlt, um die geldpolitische Ausrichtung der Federal Reserve (Fed) zu beeinflussen. Für AUD/USD hält die Datenmischung das Paar zwischen einer widerstandsfähigen US-Wirtschaft und Anzeichen für eine langsamere Beschäftigungsentwicklung gefangen.

Auf australischer Seite richtet sich die Aufmerksamkeit nun auf die bevorstehenden Daten zur Handelsbilanz am Donnerstag. Der vorherige Bericht für April zeigte einen Handelsüberschuss bei Waren von 1,8 Mrd. AUD, womit nach dem unerwarteten Defizit im März wieder ein Überschuss erzielt wurde. Die Verbesserung wurde durch eine Erholung der Rohstoffexporte, insbesondere von Eisenerz und Kohle, getragen, während die Importe nur um 0,8 % im Monatsvergleich stiegen.

Chart Analysis AUD/USD


Kurzfristige technische Analyse:

Im 4-Stunden-Chart handelt AUD/USD bei 0,6903 und hält sich knapp über dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 0,6895, bleibt jedoch deutlich unter dem 100-Perioden SMA bei 0,6980, was den übergeordneten Ton neutral und begrenzt hält. Das Paar pendelt um ein horizontales Niveau bei 0,6903, wobei der Relative Strength Index (RSI) nahe 49 auf ein ausgeglichenes Momentum nach der jüngsten Erholung aus dem überverkauften Bereich hindeutet.

Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand bei 0,6916, gefolgt von einer bedeutenderen Barriere nahe 0,6930, während der 100-Perioden SMA bei 0,6980 eine höhere Hürde darstellt, die überwunden werden müsste, um eine anhaltende bullische Phase zu beleben. Auf der Unterseite wird unmittelbare Unterstützung am 20-Perioden SMA um 0,6895 gesehen, gefolgt von der horizontalen Unterstützung bei 0,6882, deren Unterschreitung kurzfristig eine tiefere Schwäche offenbaren würde.

(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

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Das sollten Sie am Mittwoch, den 1. Juli, im Blick behalten:

Das sollten Sie am Mittwoch, den 1. Juli, im Blick behalten:

Die Aktivitäten an den Finanzmärkten beruhigen sich zur Wochenmitte, da die Investoren vor wichtigen Reden von Zentralbankvertretern an die Seitenlinie treten. Der europäische Wirtschaftskalender wird vorläufige Daten zum harmonisierten Verbraucherpreisindex für Juni enthalten. Im weiteren Verlauf des Tages werden die Marktteilnehmer den ADP-Beschäftigungszahlen für Juni und den Daten zum Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe des Institute for Supply Management aus den USA besondere Aufmerksamkeit schenken.

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