Lagarde-Rede: Es herrschte keine Einstimmigkeit bei der Kalibrierung der Guidance


Nach der Entscheidung der EZB, die geldpolitischen Einstellungen im Juli unverändert zu lassen, äußert sich Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), in einer Pressekonferenz zu den geldpolitischen Aussichten.

Wichtige Zitate

"Es wird erwartet, dass die Inflation zu Beginn des nächsten Jahres wieder zurückgeht."

"Der Preisdruck wird durch die Flaute gebremst."

"Mittelfristig wird ein allmählicher Anstieg der zugrunde liegenden Inflation erwartet, wenn auch unter dem Zielwert."

"Das Gleichgewicht der Risiken ist weitgehend ausgeglichen."

"Es gab keine Einstimmigkeit bei der Kalibrierung der Prognosen."

"Wir waren uns über die Richtung einig."

Über EZB-Chefin Christine Lagarde:

Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank Christine Lagarde, geboren 1956 in Frankreich, war zuvor geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds und Finanzministerin in Frankreich. Sie begann ihre achtjährige Amtszeit an der Spitze der EZB im November 2019. Als Teil ihrer Aufgabe im EZB-Rat hält Lagarde Pressekonferenzen ab, in denen sie detailliert darlegt, wie die EZB den aktuellen und zukünftigen Zustand der europäischen Wirtschaft einschätzt. Ihre Kommentare können die Entwicklung des Euro kurzfristig positiv oder negativ beeinflussen. Normalerweise beflügelt ein hawkisher Ausblick den Euro (bullish), während ein dovisher Ausblick die Gemeinschaftswährung belastet (bearish).

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