- USD/JPY handelt höher, da der US-Dollar durch geopolitische Risiken und Vorsicht vor den FOMC-Protokollen gestützt bleibt.
- Trumps Äußerungen, dass das Iran-Memorandum „vorbei“ sei, stärkten die Risikoaversion und halfen dem Greenback auf die Sprünge.
- Die Drohung Japans mit einer Intervention bleibt ein zentrales Risiko für USD/JPY.
USD/JPY handelt am Mittwoch nahe 162,50 höher, nachdem es zuvor am Tag ein Vierjahrzehnt-Hoch erreicht hatte, da der US-Dollar (USD) durch geopolitische Risiken und Vorsicht vor den Protokollen des Offenmarktausschusses (FOMC) gestützt bleibt. Der japanische Yen (JPY) steht nahe mehrjähriger Tiefstände unter Druck, was die Händler auf mögliche Interventionen der japanischen Behörden aufmerksam macht.
Die Unterstützung für den Greenback nahm zu, nachdem der Präsident der Vereinigten Staaten (US), Donald Trump, bekannt gab, dass das vorläufige Memorandum of Understanding mit dem Iran „vorbei“ sei, was seine Unwilligkeit signalisiert, sich mit Teheran auseinanderzusetzen. Diese Aussage stärkte die Nachfrage nach dem USD als sicherem Hafen und führte zu einem Anstieg der Ölpreise, was die Sorgen über Inflation und die globale Risikostimmung verstärkt.
Der Fokus richtet sich nun auf die FOMC-Protokolle der Sitzung vom 16. bis 17. Juni, die erste unter Fed-Chef Kevin Warsh. Sollte der Ton hawkisch ausfallen, könnte dies die Ansicht untermauern, dass die US-Zinsen über einen längeren Zeitraum erhöht bleiben, was den Dollar stützen und USD/JPY nahe den jüngsten Höchstständen halten würde.

Kurzfristige technische Analyse:
Auf dem 4-Stunden-Chart handelt USD/JPY bei 162,53 und behält eine bullishe kurzfristige Tendenz bei, da es über dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 162,06 und dem 100-Perioden SMA bei 161,63 bleibt. Das Paar wird zudem von einem nahegelegenen horizontalen Boden bei 162,47 gestützt, während ein stabiler Relative Strength Index (RSI) um 60 auf ein stetiges Aufwärtsmomentum und nicht auf überkaufte Übertreibungen hindeutet.
Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung bei 162,47, gefolgt von gestaffelter Nachfrage bei 162,34 und 162,08, wobei der 20-Perioden SMA bei 162,06 und der 100-Perioden SMA bei 161,63 die breitere bullishe Struktur verstärken. Auf der Oberseite befindet sich der unmittelbare Widerstand an der horizontalen Linie um 162,70, und ein klarer Ausbruch über diese Barriere würde den Weg für einen Anstieg in Richtung des kürzlich am 1. Juli erreichten Vierjahrzehnt-Hochs bei 162,84 öffnen.
(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)
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Das sollten Sie am Mittwoch, den 8. Juli, im Blick behalten:
Die Marktstimmung trübt sich am Mittwoch ein, da die Anleger die neuesten Schlagzeilen zum Nahostkonflikt bewerten. Später in der amerikanischen Sitzung wird die Federal Reserve das Protokoll der Juni-Sitzung des Offenmarktausschusses veröffentlichen. In der Zwischenzeit werden die Anleger die geopolitische Lage genau beobachten.