Nach Einschätzung von Analysten der Investmentbank Brown Brothers Harriman (BBH) hat die indische Rupie (INR) nach dem Handelsabkommen zwischen den USA und Indien deutlich besser abgeschnitten als andere Währungen. Die Vereinbarung sieht unter anderem spürbare Zollsenkungen vor und dürfte den Druck auf die Rupie mindern. Die Reserve Bank of India (RBI) dürfte ihren Leitzins zunächst unverändert lassen, schließt jedoch weitere Lockerungen künftig nicht aus.
Auswirkungen des US-Indien-Handelsabkommens auf die Rupie
„Die Rupie hat auf breiter Front zugelegt, und USD/INR ist um mehr als 1,5 Prozent eingebrochen, nachdem das Währungspaar in der vergangenen Woche ein Rekordhoch von 92,00 erreicht hatte. Die USA und Indien haben ein Handelsabkommen geschlossen.“
„Das Handelsabkommen beseitigt einen wichtigen Belastungsfaktor für die Rupie und eröffnet der Reserve Bank of India (RBI) Spielraum für weitere Zinssenkungen.“
„Wir haben eine Zinssenkung um 25 Basispunkte auf 5,00 Prozent eingeplant. Die Kerninflation in Indien liegt nahe dem unteren Ende der Zielspanne der Notenbank von 2 bis 6 Prozent, und die Fiskalpolitik ist moderat restriktiv.“
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