Hochschild Mining PLC hat im dritten Quartal eine rückläufige Fördermenge verzeichnet. Der auf Edelmetalle spezialisierte Bergbaukonzern meldete eine zurechenbare Produktion von 70.308 Unzen Goldäquivalent, nach 81.660 Unzen im zweiten Quartal. Das Unternehmen setzt weiterhin seinen Turnaround-Plan für die brasilianische Mine Mara Rosa um.
Die Gesellschaft bekräftigte ihre angepasste Produktionsprognose für 2025. Demnach rechnet Hochschild mit einer Jahresproduktion von 291.000 bis 319.000 Unzen Goldäquivalent bei Gesamtförderkosten (All-in Sustaining Costs) von 1.980 bis 2.080 US-Dollar je Unze. In den ersten neun Monaten summierte sich die Produktion auf 231.905 Unzen, nach 249.120 Unzen im Vorjahreszeitraum.
Der Rückgang gegenüber dem zweiten Quartal resultierte laut Unternehmen im Wesentlichen aus dem Hochfahren der Mara-Rosa-Mine nach einer vierwöchigen Produktionspause sowie aus vorübergehend geringeren Erzgehalten in der peruanischen Mine Inmaculada infolge von Anpassungen im Abbauplan. In Mara Rosa belief sich die Goldproduktion im dritten Quartal auf 4.474 Unzen, deutlich weniger als die 23.752 Unzen im Vorjahreszeitraum.
Die Nettoverschuldung stieg zum 30. September auf rund 246 Millionen US-Dollar, nach 202 Millionen Dollar Ende Juni. Gründe dafür waren unter anderem ein vorübergehender Anstieg des Working Capital in Argentinien im Vorfeld der Parlamentswahlen, der Rückkauf einer Streaming-Vereinbarung für das Projekt Monte do Carmo sowie die Auszahlung einer Zwischendividende.
Hochschilds Explorationsprogramm in bestehenden Lagerstätten lieferte weiterhin positive Ergebnisse. Neue Ressourcen wurden an allen Produktionsstandorten identifiziert. Zudem meldete das Unternehmen Fortschritte bei Umwelt- und Energieprojekten: In Mara Rosa ist eine Solaranlage vollständig in Betrieb gegangen, während die Mine San Jose vollständig auf erneuerbare Energie umgestellt wurde.
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