• Gold fällt, während der US-Dollar zu Wochenbeginn wieder anzieht.
  • Schwache US Nonfarm Payrolls (NFP) Daten und nachlassende inflationsbedingte Sorgen durch Öl reduzieren die Erwartungen an eine kurzfristige Zinserhöhung der Fed.
  • Das technische Bild bleibt oberhalb der Unterstützung bei 4.000 USD neutral.

Gold (XAU/USD) gibt am Montag leicht nach, da ein festerer US-Dollar (USD) und milde Gewinnmitnahmen die Gewinne nach der Erholung von einem mehr als siebenmonatigen Tief bei 3.941 USD in der letzten Woche begrenzen. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts notiert XAU/USD bei rund 4.153 USD, nachdem es während der asiatischen Handelssitzung kurzzeitig über die Marke von 4.200 USD gestiegen war.

Trotz des intraday Pullbacks bleibt Gold unterstützt, da die am Donnerstag veröffentlichten schwächer als erwarteten US Nonfarm Payrolls (NFP) Daten die Erwartungen an eine unmittelbare Zinserhöhung der Federal Reserve (Fed) verringert haben.

Unterdessen lassen auch die inflationsbedingten Risiken durch Öl nach, da der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus sich nach der Unterzeichnung eines 60-tägigen Memorandum of Understanding (MoU) zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran im letzten Monat weiter verbessert. Dies deutet darauf hin, dass die Fed die Geldpolitik möglicherweise nicht so aggressiv straffen muss, wie die Märkte zuvor erwartet hatten.

Die Geldpolitik wird jedoch voraussichtlich restriktiv bleiben, bis die Inflation klarere Anzeichen einer Abkühlung zeigt. Händler preisen derzeit laut dem CME FedWatch Tool eine 56%ige Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung bei der Sitzung im September ein.

Die USA und der Iran haben noch keine endgültige Einigung erzielt, wobei die zukünftige Verwaltung der Straße von Hormus als zentraler Streitpunkt gilt. Teheran betrachtet die strategische Wasserstraße als Teil seiner Souveränität und strebt die Erhebung von Transitgebühren an. Die nächste Verhandlungsrunde soll voraussichtlich nach der Beerdigung des Obersten Führers Irans später in dieser Woche wieder aufgenommen werden.

Da geopolitische Risiken weiterhin bestehen und die Erwartungen bestehen, dass die Fed die Kreditkosten hoch hält, zieht der US-Dollar weiterhin Käufer an. Der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenback gegenüber einem Korb von sechs wichtigen Währungen abbildet, notiert bei rund 101,07 und liegt damit 0,20 % im Plus zum Tagesbeginn.

Ein stärkerer US-Dollar macht Gold für Inhaber anderer Währungen teurer, während höhere Zinssätze die Attraktivität des zinslosen Assets mindern.

Mit Blick auf die Zukunft ist der US-Wirtschaftskalender diese Woche relativ ruhig. Der ISM Services Purchasing Managers Index (PMI) wird um 14:00 GMT erwartet, gefolgt vom ADP Employment Change (4-Wochen-Durchschnitt) am Dienstag, dem Protokoll der FOMC-Sitzung am Mittwoch und den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe am Donnerstag.

Diese Berichte könnten neue Hinweise auf den nächsten Schritt der Fed geben und die Richtung des US-Dollars und von Gold beeinflussen.

Technische Analyse: XAU/USD hält sich über 4.000 USD, Aufwärtspotenzial bleibt begrenzt

Auf der Tages-Chart bewegt sich XAU/USD knapp über dem 20-Tage Bollinger Simple Moving Average (SMA) bei rund 4.147 USD, was den kurzfristigen Ton weitgehend neutral hält.

Der Relative Strength Index (RSI) bei etwa 46 deutet auf eine gedämpfte Richtungsüberzeugung hin, während der Moving Average Convergence Divergence (MACD) im positiven Bereich verbleibt, was darauf hindeutet, dass Aufwärtsversuche möglich, aber noch nicht entscheidend sind.

Auf der Unterseite wird unmittelbare Unterstützung am Bollinger SMA Pivot bei rund 4.147 USD gesehen, gefolgt von der horizontalen Unterstützung bei 4.000 USD. Ein Bruch unter dieses Niveau könnte die untere Bollinger-Band-Region nahe 3.948 USD freilegen.

Auf der Oberseite wäre ein klarer Ausbruch über das obere Bollinger-Band bei rund 4.347 USD erforderlich, um den Weg für eine stärkere Erholung wieder zu öffnen, wobei ein Tagesschluss über dieser Zone die Tendenz wahrscheinlich wieder zugunsten der Bullen kippen würde.

(Dieser Artikel wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt und von einem Redakteur überprüft. Mehr erfahren.)

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