• GBP/USD steigt auf knapp 1,3430, während der US-Dollar leicht nachgibt.
  • Das Cable bewegt sich angesichts der US-Iran-Stagnation überwiegend seitwärts.
  • US-Präsident Trump bestätigte, dass Irans Ayatollah in Verhandlungen mit Washington eingebunden ist.

Das GBP/USD-Paar steigt im frühen europäischen Handel am Donnerstag auf knapp 1,3430, hat sich jedoch in den letzten vier Handelstagen überwiegend seitwärts in einer Spanne zwischen 1,3407 und 1,3485 bewegt. Das Cable kämpft um eine Richtung, da die Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten (US) und Iran über einen dauerhaften Friedensvertrag keine Durchbrüche erzielen.

Anfang dieser Woche berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim am Montag, dass Mitglieder des Verhandlungsteams Teherans den Nachrichtenaustausch mit den USA über Vermittler aus Protest gegen Angriffe auf den Libanon eingestellt haben.

US-Präsident Donald Trump bestätigte jedoch am Mittwoch, dass die Verhandlungen nicht gestoppt wurden und sogar Irans Ayatollah [bezogen auf den Obersten Führer Mojtaba Khamenei] in die Verhandlungen mit Washington eingebunden ist.

Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus belastet insgesamt Währungen von Volkswirtschaften, die stark auf Ölimporte angewiesen sind, um ihren Energiebedarf zu decken.

Unterdessen warten die Anleger auf die US Nonfarm Payrolls (NFP) für Mai, die am Freitag veröffentlicht werden. Die Anleger werden den offiziellen US-Beschäftigungsdaten besondere Aufmerksamkeit schenken, um neue Hinweise auf den geldpolitischen Ausblick der Federal Reserve (Fed) zu erhalten.

Technische Analyse GBP/USD

GBP/USD steigt zum Zeitpunkt der Berichtserstattung auf rund 1,3430; das Paar weist jedoch eine kurzfristig bärische Tendenz auf, da es unter dem 20-Perioden Exponential Moving Average (EMA) bei 1,3456 bleibt. Die symmetrische Dreiecksformation zeigt, dass der Gesamttrend seitwärts verläuft.

Der Relative Strength Index (RSI) schwankt innerhalb der Zone von 40,00-60,00 und spiegelt die Unentschlossenheit der Anleger wider.

Auf der Oberseite wird der erste Widerstand am 20-Perioden-EMA nahe 1,3456 gesehen, wobei die abwärts geneigte Begrenzung des oben genannten Chartmusters bei etwa 1,3478 als nächste Barriere fungiert und ein Niveau darstellt, das zurückerobert werden müsste, um die derzeitige bärische Stimmung zu mildern. Auf der Unterseite liegt die erste nennenswerte Unterstützung an der aufwärts geneigten Begrenzung des Dreiecks nahe 1,3408; eine anhaltende Bewegung unter diese Zone würde den Weg für weitere Schwäche in Richtung des Tiefs vom 18. Mai bei 1,3300 öffnen.

(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

Wirtschaftsindikator

Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft

Der Arbeitsmarktbericht der USA wird monatlich vom Bureau of Labor Statistics (BLS) veröffentlicht und enthält unter anderem die Nonfarm Payrolls – die Zahl der im Vormonat neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft. Diese Kennzahl ist ein zentraler Indikator für die wirtschaftliche Lage in den USA und kann erhebliche Marktbewegungen auslösen. Die monatlichen Veränderungen sind oft volatil und unterliegen regelmäßig nachträglichen Korrekturen, die ebenfalls bedeutende Auswirkungen auf die Finanzmärkte haben können. Zwar gilt ein hoher Beschäftigungszuwachs in der Regel als positiv (bullish) für den US-Dollar (USD), ein schwacher Zuwachs als negativ (bärisch) – doch wird die Marktreaktion nicht allein von der Hauptzahl bestimmt. Auch Revisionsdaten der Vormonate und die Entwicklung der Arbeitslosenquote spielen eine wichtige Rolle bei der Gesamtbewertung durch den Markt.

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Nächste Veröffentlichung: Fr Juni 05, 2026 12:30

Häufigkeit: Monatlich

Prognose: 85Tsd

Vorher: 115Tsd

Quelle: US Bureau of Labor Statistics

Der monatliche Arbeitsmarktbericht der USA gilt als der wichtigste Wirtschaftsindikator für Devisenhändler. Er wird am ersten Freitag nach dem Berichtsmonat veröffentlicht. Die Veränderung der Anzahl der Stellen steht in einem engem Zusammenhang mit der Gesamtleistung der Wirtschaft und wird von den politischen Entscheidungsträgern überwacht. Vollbeschäftigung ist eines der Mandate der Federal Reserve, und sie berücksichtigt die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt bei der Festlegung ihrer Politik, was sich wiederum auf die Währungen auswirkt. Trotz mehrerer Frühindikatoren, die die Schätzungen beeinflussen, neigen die Nonfarm Payrolls dazu, die Märkte zu überraschen und erhebliche Volatilität auszulösen. Sollte das tatsächliche Ergebnis den Konsens übertreffen, ist dies für den USD tendenziell bullish.

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