Was Sie am Donnerstag, den 4. November, wissen sollten:
Der Dollar bewegte sich während der Pressekonferenz des FOMC-Vorsitzenden Jerome Powell stark in beide Richtungen und schloss den Tag gegenüber seinen Hauptkonkurrenten am Mittwoch leicht schwächer. Im Vorfeld der Zinsentscheidung der Bank of England (BOE) bleiben die Märkte relativ ruhig, und der Dollar scheint seine Stärke zurückgewonnen zu haben. Die Europäische Kommission wird die aktualisierten Wirtschaftsprognosen für die Eurozone veröffentlichen. In den USA stehen die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung, die Lohnstückkosten für das dritte Quartal und die Warenhandelsbilanz für September auf dem Programm.
Wie erwartet hat die US-Notenbank beschlossen, ihre Ankäufe von Vermögenswerten ab Mitte November um 15 Milliarden Dollar pro Monat zu reduzieren. In ihrer Grundsatzerklärung gab die Fed einen flexiblen Ton an, indem sie darauf hinwies, dass sie bereit ist, das Tempo der Käufe in den kommenden Monaten anzupassen, wenn die veränderten Wirtschaftsaussichten dies rechtfertigen. In Bezug auf die Zinsprognose bekräftigte Powell, dass eine Zinserhöhung nicht unbedingt sofort erfolgen wird, wenn das Programm der quantitativen Lockerung beendet ist. Der Vorsitzende sagte, dass man davon ausgehe, dass die Inflation in der zweiten Jahreshälfte 2022 in Richtung 2 % zurückgehen werde, und betonte, dass man im Hinblick auf die Beschäftigungsziele noch einen weiten Weg vor sich habe.
Unterdessen zeigten die Daten aus den USA, dass die Beschäftigung im privaten Sektor im Oktober stärker als erwartet gestiegen ist und die Wirtschaftstätigkeit im Dienstleistungssektor mit einem Sprung des ISM-EMI für den Dienstleistungssektor von 61,9 im September auf 66,7 im Oktober so stark wie nie zuvor expandierte.
Die Ankündigung der Fed, die Anleihekäufe zurückzufahren, hatte kaum Auswirkungen auf die Marktstimmung, und der S&P 500 Index erreichte erneut ein neues Allzeithoch. Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen stieg am Mittwoch um mehr als 3 % und liegt nun bei über 1,6 %, was die Sorgen über eine Abflachung der Renditekurve verringert. Der chinesische Shanghai Composite-Index und der japanische Nikkei 225-Index sind um 0,7 % bzw. 0,8 % gestiegen und spiegeln damit die positive Marktstimmung wider.
EUR/USD kletterte am Mittwoch im späten amerikanischen Handel über die Marke von 1,1600, scheint aber seinen Schwung bereits verloren zu haben. Mehrere Entscheidungsträger der Europäischen Zentralbank erklärten am Mittwoch, dass es keinen Grund für eine Zinserhöhung im nächsten Jahr gebe. Die Daten aus Deutschland zeigten, dass die Auftragseingänge in der Industrie im September im Jahresvergleich um 9,7% gestiegen sind.
GBP/USD verlor nach seinem Anstieg in Richtung 1,3700 am Mittwoch an Zugkraft und bleibt nun im negativen Bereich, während man auf die politischen Ankündigungen der BOE wartet. Die Bank könnte sich für eine Zinserhöhung um 15 Basispunkte entscheiden, um den Preisdruck zu mindern. Eine stärkere Zinserhöhung dürfte dem GBP Auftrieb verleihen, während eine Nichterhöhung eine weitere Etappe nach unten für das Paar bedeuten könnte. Die Äußerungen von Gouverneur Andrew Bailey zu den Zinsaussichten könnten die Volatilität im weiteren Verlauf der Sitzung noch verstärken.
Gold fiel auf den niedrigsten Stand seit mehr als zwei Wochen unter 1.760 $, bevor es in eine Konsolidierungsphase eintrat. XAU/USD verzeichnet im frühen europäischen Handel leichte Tagesgewinne um die Marke von 1.770 $, sieht aber nach dem Rückgang vom Mittwoch noch fragil aus.
Kryptowährungen: Bitcoin hat Schwierigkeiten, eine Richtung zu finden und schwankt weiterhin über 60.000 $. Ethereum erreichte am Mittwoch ein neues Allzeithoch von über 4.600 $ und scheint in eine Konsolidierungsphase um 4.500 $ eingetreten zu sein.
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Das sollten Sie am Mittwoch, den 22. Juli, im Blick behalten:
Die Märkte bleiben zur Wochenmitte angespannt, da sich die Spannungen im Nahen Osten weiter verschärfen und die USA und der Iran weiterhin Angriffe austauschen. Der Wirtschaftskalender wird am Mittwoch keine hochwirksamen Datenveröffentlichungen bieten, sodass sich die Anleger auf die Schlagzeilen rund um die Geopolitik konzentrieren können.