Der Präsident der Federal Reserve (Fed) von Chicago, Austan Goolsbee, sagte am Donnerstag, die Fed sei zwar auf dem besten Weg, ihre Inflations- und Beschäftigungsziele zu erreichen, es gebe aber noch Spielraum für eine Verbesserung der Inflationsrate, bevor der Sieg sicher sei. Die widersprüchlichen Äußerungen des Weißen Hauses zu Handelszöllen machen es für die Fed schwierig, die Zukunft vorherzusagen, und trotz der allgemeinen Fortschritte bei der Erfüllung des Mandats der Fed sagte Goolsbee, dass die Unsicherheit in Bezug auf den Handel die Fed dazu zwingen werde, länger als üblich abzuwarten.
Wichtige Highlights
Der Arbeitsmarkt scheint sich in Richtung Vollbeschäftigung zu bewegen.
Mein Ausblick für die Wirtschaft ist Vollbeschäftigung, anhaltendes Wachstum und eine Inflation, die wahrscheinlich auf 2 % sinken wird.
Die Auswirkungen der Zölle auf die Preise könnten weniger wichtig sein als die möglichen Auswirkungen auf die Erwartungen.
Die Auswirkungen der Zölle auf die Inflation könnten schwer zu erkennen sein.
Ich wäre sehr beunruhigt, wenn die langfristigen Zinsen mit den Inflationserwartungen steigen würden, was bisher nicht der Fall ist.
Die langfristigen Zinsen werden von komplexen Marktkräften bestimmt, nicht von der Federal Reserve.
Ich würde ein besonderes Augenmerk auf Dinge wie den Erzeugerpreisindex und Branchenkontakte legen, um zu beobachten, wie sich Zölle auf Preise und Inflation auswirken könnten.
Die Auswirkungen von Zöllen werden es schwieriger machen zu bestimmen, was eine Überhitzung und was eine einmalige Preisänderung ist.
Die Fed muss auf Überhitzung und Verschlechterung achten, aber im Großen und Ganzen läuft alles gut.
Der Eindruck, dass die Inflation zum Stillstand gekommen ist, ist größtenteils auf Basiseffekte zurückzuführen.
Die zusätzliche Unsicherheit macht das Umfeld für die Fed schwieriger, was ein Grund dafür ist, das Tempo der Zinssenkungen zu verlangsamen.
Ich glaube, dass der neutrale Zinssatz deutlich unter der aktuellen Politik der Fed liegt, aber es ist angemessen, das Tempo der Zinssenkungen zu verlangsamen, um einen Haltepunkt zu finden.
Wir müssen die Politik der Regierung als gegeben hinnehmen.
Es wird alles unternommen, um genaue und vollständige Informationen bereitzustellen. Doch mit den Tausenden zur Verfügung gestellten Dokumenten, die oft innerhalb kurzer Zeit hochgeladen werden, können wir nicht garantieren, dass keine Fehler auftreten. Jede Wiederveröffentlichung oder Weiterverbreitung von FXStreet Inhalten ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FXStreet verboten. Der Handel mit Devisen auf Margin (Verrechnungskonto) trägt ein hohes Risiko und ist möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet. Der hohe Hebel kann gegen Sie, sowie für Sie arbeiten. Vor der Entscheidung am Devisenmarkt zu handeln, sollten Sie sorgfältig Ihre Anlageziele, Erfahrung und Risikobereitschaft prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie einen Verlust einiger oder aller Ihrer Investitionen erleiden und deshalb sollten Sie kein Geld investieren, dass Sie sich nicht leisten können zu verlieren. Sie sollten sich aller Risiken bewusst sein, die mit dem Devisenhandel verbunden sind und konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater, wenn Sie irgendwelche Zweifel haben. Alle Meinungen, Nachrichten, Forschungen, Analysen, Kurse oder andere Informationen, welche diese Informationen enthalten, die von FXStreet, seinen Angestellten, Mitarbeitern oder Partnern bereit gestellt werden, sind als allgemeine Marktkommentare zu verstehen und bieten keine Anlageberatung. FXStreet übernimmt keine Haftung für irgendwelche Verluste oder Schäden, einschließlich, ohne Beschränkung auf entgangene Gewinne, die direkt oder indirekt mit der Verwendung oder im Vertrauen auf diese Informationen entstehen.
NEUESTE NACHRICHTEN
Autor wählen
XRP wackelt gefährlich: Verliert Ripple jetzt die 1,60-Dollar-Marke?
Ripple (XRP) steht am Mittwoch unter massivem Druck. Der Kurs rutscht leicht ab und notiert aktuell knapp unter 1,60 US-Dollar. Noch am Montag sah alles nach Entspannung aus: XRP kletterte bis auf 1,66 US-Dollar. Doch dann kam die Kehrtwende.
Krypto-Crash geht weiter: Bitcoin rutscht auf November-Tief – auch Ethereum und XRP unter Druck
Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und Ripple (XRP) stehen in dieser Woche weiter unter Druck. Hintergrund ist ein breit angelegter Ausverkauf an den Märkten. Bitcoin fiel auf den niedrigsten Stand seit Anfang November 2024 bei 72.945 US-Dollar. Ethereum und XRP folgten der Abwärtsbewegung: Ethereum markierte ein Sieben-Monats-Tief, während auch XRP unter anhaltendem Verkaufsdruck nachgab.
Gold zu teuer? Experte nennt ein Szenario mit 0 Dollar Wert
Gold kennt aktuell nur eine Richtung: nach oben. Die Rally erfasst nicht nur Edelmetalle, sondern auch Industriemetalle gleich mit. Für viele Anleger ist das ein klares Signal: Sicherheit, Schutz vor Inflation, Flucht aus Papiergeld.
ADP-Beschäftigungsbericht wird zeigen, dass die moderate Einstellung bis Januar ausgeweitet wurde
Das Automatic Data Processing Research Institute wird am Mittwoch seinen monatlichen Bericht über die Schaffung von Arbeitsplätzen im privaten Sektor für Januar veröffentlichen. Der sogenannte ADP-Beschäftigungsbericht wird voraussichtlich zeigen, dass die US-Wirtschaft 48.000 neue Arbeitsplätze geschaffen hat, nach den 41.000 neuen Stellen, die im Dezember verzeichnet wurden.
Das sollten Sie am Donnerstag, den 4. Februar, im Blick behalten:
Die wichtigsten Währungspaare bleiben am frühen Mittwoch relativ ruhig, während sich die Anleger auf wichtige makroökonomische Datenveröffentlichungen vorbereiten. Eurostat wird später in der Sitzung die Inflationszahlen für Januar veröffentlichen, und der US-Wirtschaftskalender wird den Bericht über die Beschäftigung im privaten Sektor sowie die ISM Services PMI-Daten enthalten.