Laut Shaun Osborne, Chef-Währungsstratege bei der Scotiabank, fiel der EUR/USD-Kurs auf den tiefsten Stand seit Mitte Juni bei 1,0675, nachdem die vorläufigen PMI-Daten für die Eurozone eine unerwartete Abschwächung der Wirtschaft widerspiegelten.
Nach einer raschen Erholung auf 1,0750 konnte sich das Paar stabilisieren
"Der Schwerpunkt lag auf den französischen Daten, die eine Schwäche mit den vorgezogenen Neuwahlen in Frankreich in Verbindung brachten, aber das deutsche verarbeitende Gewerbe fiel um zwei Punkte auf 43,4, anstatt wie erwartet um einen Punkt zu steigen".
"Die vorläufigen Daten für die Eurozone für das verarbeitende Gewerbe, den Dienstleistungssektor und den Gesamtindex waren alle schwächer als erwartet, aber der Gesamtindex und der Index für den Dienstleistungssektor blieben über 50 (52,6 bzw. 50,8). Die französischen Umfragedaten spiegelten im Juni ein stabiles Geschäftsvertrauen wider, während die Einzelhandelsumsätze im Mai um 1,4% gefallen waren."
"Nach den heftigen Verlusten in der zweiten Wochenhälfte testet der EUR erneut die wichtige Unterstützung bei 1,0675. Eine Schwäche darunter könnte den Kurs auf 1,06 oder sogar darunter drücken. Die starke positive Reaktion auf die 1,06er-Marke in der vergangenen Woche deutet darauf hin, dass sich der EUR stabilisieren könnte, aber dazu muss er schnell wieder die 1,0750er-Marke erreichen.
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