• EUR/USD gewinnt zum zweiten Mal in Folge an positiver Dynamik, obwohl es an Anschlusskäufen mangelt.
  • Erneute Handelsunsicherheiten belasten den USD und wirken als Rückenwind für das Währungspaar.
  • Die deutsche IFO-Geschäftserhebung für Februar liefert wenig Anreiz für den Euro.

Das EUR/USD-Paar kürzt einen Teil seiner intraday Gewinne, schafft es jedoch, in der ersten Hälfte der europäischen Sitzung am Montag über der Marke von 1,1800 zu bleiben und bewegt sich wenig nach der Veröffentlichung der IFO-Geschäftserhebung für Februar.

Der IFO-Geschäftsklimaindex stieg im Februar auf 88,6 von 87,6 im Vormonat, während der Index für die aktuelle Bewertung im laufenden Monat bei 86,7 lag, verglichen mit 85,7 zuvor. Die Daten beeinflussen jedoch die Gemeinschaftswährung nicht, angesichts der Unsicherheit über die Amtszeit von Christine Lagarde, der Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), und erneuten Ängsten vor einem Handelskrieg.

Tatsächlich verhängte US-Präsident Donald Trump nach einem Urteil des Obersten Gerichtshofs am Freitag über seine umfassenden reziproken Zölle eine neue globale Abgabe von 15%. In Reaktion darauf erklärte der Handelsbeauftragte des Europäischen Parlaments, dass die Europäische Union (EU vorschlagen wird, den Ratifizierungsprozess des Handelsabkommens mit den USA auszusetzen, bis sie Details zur Handelspolitik der Trump-Administration erhalten haben.

In der Zwischenzeit befeuern die neuesten Entwicklungen den sogenannten "Sell America"-Handel, der zusammen mit Wetten auf mindestens zwei weitere Zinssenkungen um 25 Basispunkte (bps) durch die US-Notenbank (Fed) schwer auf dem US-Dollar (USD) lastet. Dies wiederum wirkt weiterhin als Rückenwind für das EUR/USD-Paar, obwohl das Fehlen von Anschlusskäufen eine gewisse Vorsicht bei der Positionierung für weitere Gewinne rechtfertigt.

Wirtschaftsindikator

ifo - Geschäftsklimaindex

Der deutsche Geschäftsklimaindex, veröffentlicht durch CESifo Group ist genaugenommen ein Frühindikator für die aktuellen Bedingungen und die Geschäftserwartungen in Deutschland. Das Institut befragt mehr als 7.000 Unternehmen über ihre Einschätzung der Geschäftslage und ihre kurzfristigen Planung. Ein positives Wirtschaftswachstum ist bullish für den EUR, während ein niedriger Wert als negativ (oder bearish) zu sehen ist.

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Letzte Veröffentlichung: Mo Feb. 23, 2026 09:00

Häufigkeit: Monatlich

Aktuell: 88.6

Prognose: 88.4

Vorher: 87.6

Quelle: IFO Institute

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