• EUR/GBP bleibt stabil, da beide Währungen steigen, nachdem der US Supreme Court die IEEPA-Zölle ohne Zustimmung des Kongresses für ungültig erklärt hat.
  • Der Handelskommissar der EU sagte, die Europäische Union werde die Ratifizierung des Handelsabkommens mit den USA aussetzen, bis es Klarheit über die Politik gibt.
  • Das Pfund Sterling gewinnt an Boden nach den jüngsten, stärker als erwarteten Daten aus dem Vereinigten Königreich.

EUR/GBP erholt sich von den jüngsten Verlusten der vorherigen Sitzung und handelt während der asiatischen Stunden am Montag um 0,8740. Händler werden die IFO-Geschäftsklimaumfrage für Deutschland im Februar, die später am Tag veröffentlicht wird, im Auge behalten.

Das Paar EUR/GBP bleibt weitgehend unverändert, da sowohl der Euro (EUR) als auch das Pfund Sterling (GBP) gegenüber dem US-Dollar (USD) an Stärke gewinnen, nachdem der US Supreme Court entschieden hat, dass die unter dem IEEPA verhängten Zölle ohne Zustimmung des Kongresses rechtswidrig waren.

Daraufhin signalisierte Trump Pläne zur Einführung eines neuen globalen Zolls von 15% unter alternativen Handelsgesetzen, was die Unsicherheit über die US-Handelspolitik verlängert. US-Finanzminister Scott Bessent und andere Beamte des Weißen Hauses deuteten an, dass Washington sich auf andere rechtliche Grundlagen stützen würde, um so viele von Trumps bestehenden Zöllen wie möglich zu erhalten.

In der Zwischenzeit sagte der Handelskommissar des Europäischen Parlaments, dass die Europäische Union (EU vorschlagen würde, die Ratifizierung ihres Handelsabkommens mit den USA auszusetzen, bis sie klarere Hinweise von der Regierung zu ihrer Handelsstrategie erhält, berichtete Bloomberg.

Stärker als erwartete Daten aus dem Vereinigten Königreich (UK) haben das Pfund Sterling zusätzlich gestützt. Die Einzelhandelsumsätze stiegen im Januar um 4,5% im Jahresvergleich (YoY) und übertrafen damit die Erwartungen von 2,8% deutlich. In der Zwischenzeit gewann die Geschäftstätigkeit an Schwung, wobei der S&P Flash Einkaufsmanagerindex (EMI) für Februar eine Expansion in den Dienstleistungs- und Industriesektoren zeigte.

Allerdings haben weichere Arbeitsmarktzahlen die Argumentation für eine zusätzliche geldpolitische Lockerung durch die Bank of England (BoE) gestärkt, da die Arbeitslosenquote im vierten Quartal 2025 gestiegen ist. Die Geldmärkte preisen eine hohe Wahrscheinlichkeit von 75% bis 80% ein, dass die Bank of England (BoE) bei ihrer Zinssitzung im März eine Zinssenkung um 25 Basispunkte beschließen wird.

Wirtschaftsindikator

ifo - Geschäftsklimaindex

Der deutsche Geschäftsklimaindex, veröffentlicht durch CESifo Group ist genaugenommen ein Frühindikator für die aktuellen Bedingungen und die Geschäftserwartungen in Deutschland. Das Institut befragt mehr als 7.000 Unternehmen über ihre Einschätzung der Geschäftslage und ihre kurzfristigen Planung. Ein positives Wirtschaftswachstum ist bullish für den EUR, während ein niedriger Wert als negativ (oder bearish) zu sehen ist.

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Nächste Veröffentlichung: Mo Feb. 23, 2026 09:00

Häufigkeit: Monatlich

Prognose: 88.4

Vorher: 87.6

Quelle: IFO Institute

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