- EUR/USD schwankt bei 1,1070 zwischen Gewinn und Verlust
- Dollarindex erreicht nach jüngstem Rückgang die 98,00
- Italiens August CPI und US Empire State Index im Fokus
Die Gemeinschaftswährung startete neutral in die neue Handelswoche und so notiert der EUR/USD am Freitag Schlusskurs im Bereich der 1,1070.
EUR/USD Fokus auf Daten, Risikotrends
Das Paar bewegt sich am Montag im Bereich der 1,1070/60, nach dem der Verkaufsdruck am neuen Hoch über 1,1100 zugenommen hat, welches in der zweiten Hälfte der vergangenen Woche mit dem EZB Event gebildet wurde. Dies ist ein sehr wichtiger Bereich, in dem sich auch die kurzfristige Widerstandslinie vom Juni Hoch (1,1412) befindet.
Während die Marktteilnehmer weiterhin die jüngsten geldpolitischen Ankündigungen der EZB verarbeiten, verlagert sich der Fokus bereits auf die FOMC-Sitzung am Mittwoch, von der man sich eine Zinssenkung um 25 Basispunkte erwartet, was bereits vollständig eingepreist ist.
Die deutsche 10-Jahres Rendite dürfte heute mit dem Anstieg der Risikoaversion unter Druck stehen, nach dem am vergangenen Samstag eine Saudi-Arabische Öl-Anlage angegriffen wurde.
Was ist im Euro zu beachten?
Das Kaufinteresse gegenüber der Gemeinschaftswährung hat zuletzt zugenommen und so konnte der EUR/USD über 1,11 steigen, wo die positive Dynamik nachließ. Der Euro konnte an Wert zulegen, nach dem die Europäische Zentralbank ankündigte ein Anleihekaufprogramm mit einem monatlichen Volumen von 20 Milliarden € zu starten, was weniger war als vom Markt erwartet. Die gegenwärtige Erholung des Paares ist jedoch lediglich eine Korrektur, da sich die Wirtschaftsaktivität der Region verlangsamt und die Geldpolitik der EZB für eine längere Zeit locker bleiben wird, während die deutsche Wirtschaft im dritten Quartal eine technische Rezession erleiden könnte. Hinzu kommen mögliche US Zölle auf EU Autos und auch die Unsicherheit rund um den Brexit.
EUR/USD technische Ebenen
Aktuell beträgt der Tagesverlust des Paares -0,02 % bei 1,1069 und die nächsten Unterstützungen liegen bei 1,1053 (21-Tage-SMA), 1,0925 (2019 Tief 3. September) und 1,0839 (Monatstief 11. Mai 2017). Widerstände befinden sich bei 1,1109 (Monatshoch 13. September), 1,1163 (Hoch 26. August) und 1,1182 (100-Tage-SMA).
Es wird alles unternommen, um genaue und vollständige Informationen bereitzustellen. Doch mit den Tausenden zur Verfügung gestellten Dokumenten, die oft innerhalb kurzer Zeit hochgeladen werden, können wir nicht garantieren, dass keine Fehler auftreten. Jede Wiederveröffentlichung oder Weiterverbreitung von FXStreet Inhalten ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FXStreet verboten. Der Handel mit Devisen auf Margin (Verrechnungskonto) trägt ein hohes Risiko und ist möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet. Der hohe Hebel kann gegen Sie, sowie für Sie arbeiten. Vor der Entscheidung am Devisenmarkt zu handeln, sollten Sie sorgfältig Ihre Anlageziele, Erfahrung und Risikobereitschaft prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie einen Verlust einiger oder aller Ihrer Investitionen erleiden und deshalb sollten Sie kein Geld investieren, dass Sie sich nicht leisten können zu verlieren. Sie sollten sich aller Risiken bewusst sein, die mit dem Devisenhandel verbunden sind und konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater, wenn Sie irgendwelche Zweifel haben. Alle Meinungen, Nachrichten, Forschungen, Analysen, Kurse oder andere Informationen, welche diese Informationen enthalten, die von FXStreet, seinen Angestellten, Mitarbeitern oder Partnern bereit gestellt werden, sind als allgemeine Marktkommentare zu verstehen und bieten keine Anlageberatung. FXStreet übernimmt keine Haftung für irgendwelche Verluste oder Schäden, einschließlich, ohne Beschränkung auf entgangene Gewinne, die direkt oder indirekt mit der Verwendung oder im Vertrauen auf diese Informationen entstehen.
NEUESTE NACHRICHTEN
Autor wählen
Ripple unter Druck: XRP rutscht ab – Privatanleger ziehen sich zurück
Ripple (XRP) steht weiter unter Druck und notiert am Montag zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nur knapp über der unmittelbaren Unterstützungsmarke von 1,90 US-Dollar. Trotz leichter Mittelzuflüsse in börsengehandelte Spotfonds (ETFs) ist der Kurs den zweiten Tag in Folge gefallen. Dies spiegelt eine schwache Nachfrage von Privatanlegern und anhaltenden Verkaufsdruck wider.
Cardano rutscht weiter ab – droht jetzt der nächste Absturz?
Der Kurs von Cardano (ADA) pendelt zum Wochenbeginn am Montag bei rund 0,34 US-Dollar. Seit Anfang Januar befindet sich die Kryptowährung damit bereits die dritte Woche in Folge in einer Korrekturphase. Das sinkende Open Interest (OI) stützt den laufenden Abwärtstrend und signalisiert nachlassendes Anlegerinteresse. Aus technischer Sicht dominieren die Verkäufer das Marktgeschehen, was das Risiko einer tieferen Korrektur mit einem möglichen Ziel bei 0,27 US-Dollar erhöht.
Krypto-Schock: Ethereum rutscht zweistellig ab – Anleger ziehen Milliarden ab
In einer Woche, die von geopolitischen Spannungen rund um Grönland und wechselnden Zollandrohungen geprägt war, zeigte Ethereum (ETH) wie ein Großteil des Kryptomarktes erneut eine enge Korrelation zu makroökonomischen Faktoren. Die führende Altcoin hat seit Wochenbeginn rund 12 Prozent an Wert verloren.
Top-Krypto-Verlierer: AXS, KAIA und XMR weiten Verluste aus, während Bitcoin unter 90.000 $ fällt
Der Altcoin-Markt sieht sich einem intensiven Verkaufsdruck gegenüber, wobei Axie Infinity, Kaia und Monero den Rückgang in den letzten 24 Stunden anführen, während Bitcoin die Verluste unter 90.000 USD ausweitet.
Das sollten Sie am Montag, den 26. Januar, im Blick behalten:
Der japanische Yen rückt zu Beginn der Woche ins Rampenlicht, nachdem es am Wochenende Signale von Japans Premierministerin (PM) Sanae Takaichi gab, dass die Regierung intervenieren könnte, um die heimische Währung gegen einseitige übermäßige Bewegungen zu stützen.