• EUR/USD könnte den primären Widerstand beim Neun-Tage-EMA von 1,1836 finden.
  • Der 14-tägige Relative Strength Index stieg auf neutrale 53 und signalisiert ein verbessertes Momentum.
  • Die erste Unterstützung liegt beim 50-Tage-EMA von 1,1737.

EUR/USD erholt sich nach zwei Verlusttagen und handelt während der asiatischen Stunden am Dienstag um 1,1810. Die technische Analyse des Tagescharts zeigt, dass das Paar leicht unter dem aufsteigenden Kanalmuster bleibt, was auf eine potenzielle bärische Umkehr hindeutet. Ein Rückkehr in den Kanal würde jedoch die bullische Tendenz wiederbeleben.

Das Paar EUR/USD hält sich über dem steigenden 50-Tage-Exponential Moving Average (EMA), während es knapp unter dem Neun-Tage-EMA sitzt, was den unmittelbaren Aufwärtstrend begrenzt. Der kurzfristige Durchschnitt bleibt über dem mittelfristigen und bewahrt eine bullische Tendenz. Die Trendstruktur wird durch die Aufwärtsneigung des 50-Tage-EMA gestützt, während ein abflachender 9-Tage-EMA die Gewinne bis zur Rückeroberung dämpft.

Der 14-tägige Relative Strength Index (RSI) Momentum-Indikator bei 53 (neutral) hat sich von vorherigen Werten gefestigt und zeigt ein verbessertes Momentum an.

Die erste Barriere liegt beim Neun-Tage-EMA von 1,1836. Ein Schlusskurs über dem kurzfristigen Durchschnitt würde den Fortschritt in Richtung des aufsteigenden Kanals stärken. Eine erfolgreiche Rückkehr in den Kanal würde die bullische Tendenz verbessern und das EUR/USD-Paar unterstützen, die Region um 1,2082 zu erkunden, dem höchsten Niveau seit Juni 2021. Weitere Gewinne würden die obere Grenze des aufsteigenden Kanals um 1,2290 freilegen.

Auf der Abwärtsseite könnte das EUR/USD-Paar den 50-Tage-EMA bei 1,1737 testen. Ein Verlust des 50-Tage-Durchschnitts würde das Risiko nach unten auf das Zwei-Monats-Tief bei 1,1578 verschieben, das am 19. Januar erreicht wurde.

EUR/USD: Tageschart

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)

Euro - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der Euro ist die Währung der 19 Länder der Europäischen Union, die zur Eurozone gehören. Nach dem US-Dollar ist er die am zweithäufigsten gehandelte Währung der Welt. Im Jahr 2022 machte er 31 % aller Devisentransaktionen aus, mit einem durchschnittlichen Tagesumsatz von über 2,2 Billionen US-Dollar pro Tag. Der EUR/USD ist das am meisten gehandelte Währungspaar der Welt und macht schätzungsweise 30 % aller Transaktionen aus. Es folgen der EUR/JPY mit 4 %, der EUR/GBP mit 3 % und der EUR/AUD mit 2 %.

Die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt, Deutschland, ist die Zentralbank der Eurozone. Sie legt die Zinssätze fest und steuert die Geldpolitik. Das Hauptziel der EZB ist die Preisstabilität, was entweder die Kontrolle der Inflation oder die Förderung des Wachstums bedeutet. Ihr wichtigstes Instrument ist die Anhebung oder Senkung der Zinssätze. Relativ hohe Zinssätze oder die Erwartung höherer Zinssätze stärken in der Regel den Euro und umgekehrt. Der EZB-Rat trifft geldpolitische Entscheidungen in acht Sitzungen pro Jahr. Diese werden von den Leitern der nationalen Zentralbanken der Eurozone und sechs ständigen Mitgliedern, darunter EZB-Präsidentin Christine Lagarde, getroffen.

Die Inflation in der Eurozone, gemessen am harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI), ist ein entscheidender Faktor für den Euro. Übertrifft die Inflation die Erwartungen und das Ziel von 2 % der Europäischen Zentralbank (EZB), wird die EZB wahrscheinlich die Zinsen anheben müssen, um die Preisstabilität zu sichern. Höhere Zinsen im Vergleich zu anderen Währungsräumen machen den Euro attraktiver für globale Investoren und stärken somit die Währung.

Veröffentlichungen von Wirtschaftsdaten beeinflussen die Gesundheit der Wirtschaft und somit den Euro. Indikatoren wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), Einkaufsmanagerindizes (PMI), Beschäftigungszahlen und Konsumentenstimmung geben Hinweise auf die Entwicklung der gemeinsamen Währung. Eine starke Wirtschaft stützt den Euro, da sie ausländische Investitionen anzieht und möglicherweise die Europäische Zentralbank (EZB) zu Zinserhöhungen bewegt. Schwache Daten hingegen lassen den Euro oft fallen. Besonders relevant sind hierbei die Daten der vier größten Volkswirtschaften des Euroraums – Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien –, die rund 75 % der Eurozonen-Wirtschaft ausmachen.

Ein entscheidender Faktor für den Euro ist die Handelsbilanz, die den Unterschied zwischen den Einnahmen aus Exporten und den Ausgaben für Importe eines Landes über einen bestimmten Zeitraum misst. Wenn ein Land gefragte Exportgüter herstellt, erhöht sich die Nachfrage nach seiner Währung, da ausländische Käufer diese Waren erwerben wollen. Eine positive Handelsbilanz stärkt somit den Euro, während ein Handelsdefizit die Währung unter Druck setzen kann.

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