• EUR/USD hat es am Freitag schwer, Käufer anzulocken, da die Risiken in Hormuz den sicheren Hafen USD unterstützen.
  • Nachlassende Wetten auf Zinserhöhungen der Fed begrenzen die Aufwertung des USD und begrenzen die Verluste für das Paar.
  • Das bärische technische Setup deutet darauf hin, dass der Weg des geringsten Widerstands nach unten führt.

Das Paar EUR/USD hat Schwierigkeiten, die bescheidenen Erholungsgewinne des Vortages zu nutzen, und schwankt während der asiatischen Sitzung am Freitag in einer engen Spanne. Die Kassakurse halten jedoch über der Mitte der 1,1300er-Marke und über dem niedrigsten Stand seit Mai 2025, der am Donnerstag erreicht wurde, was für bärische Händler Vorsicht gebietet.

Berichte, dass die Islamische Revolutionsgarde Irans (IRGC) ein unter singapurischer Flagge fahrendes Frachtschiff in der Straße von Hormuz angegriffen hat, entfachen erneut Sorgen über die Nachhaltigkeit eines vorläufigen US-Iran-Friedensabkommens und stützen den sicheren Hafen US-Dollar (USD). Dies wird wiederum als ein Schlüsselfaktor gesehen, der als Gegenwind für das Paar EUR/USD wirkt.

Unterdessen haben Händler ihre Wetten auf Zinserhöhungen durch die US-Notenbank (Fed) in diesem Jahr angesichts der Erwartungen zurückgefahren, dass die Inflation wahrscheinlich im letzten Monat ihren Höhepunkt erreicht hat oder kurz davorsteht, angesichts des jüngsten Rückgangs der Rohölpreise. Dies begrenzt das Aufwärtspotenzial des USD und hilft, weitere Verluste für das Paar EUR/USD einzudämmen.

Die jüngsten wiederholten Fehlschläge, eine Akzeptanz über dem 100-Perioden Simple Moving Average (SMA) auf der 4-Stunden-Chart zu finden, und die Unfähigkeit des Paares EUR/USD, nennenswerte Dynamik zu gewinnen, sprechen für die Bären. Zudem deutet der Relative Strength Index (RSI) nahe 42 eher auf eine allmähliche Erholung von überverkauften Bedingungen als auf eine bullische Wende hin.

Der Moving Average Convergence Divergence (MACD) ist inzwischen zwar leicht positiv geworden, doch bleibt das Paar EUR/USD kurzfristig strukturell unter Druck. Dies deutet darauf hin, dass jeder bedeutende Erholungsversuch noch als Verkaufsgelegenheit gesehen werden könnte und das Risiko besteht, schnell wieder zu verpuffen.

Der unmittelbare Widerstand liegt im Bereich von 1,1440, und ein Ausbruch darüber könnte das Paar EUR/USD zurück zum 100-Perioden-SMA bei 1,1514 heben. Ein Überschreiten dieses Widerstands ist erforderlich, um den aktuellen bärischen Ton zu mildern und den Weg für eine bedeutendere Korrektur nach oben zu ebnen. Bis dahin scheint das Paar anfällig dafür, neue Tiefstände zu testen.

(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

EUR/USD 4-Stunden-Chart

Chart Analysis EUR/USD

US-Dollar - heute

Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Australischer Dollar.

USD EUR GBP JPY CAD AUD NZD CHF
USD -0.02% -0.05% -0.10% -0.06% 0.25% 0.14% -0.08%
EUR 0.02% -0.05% -0.06% -0.02% 0.27% 0.12% -0.06%
GBP 0.05% 0.05% 0.00% 0.00% 0.32% 0.19% -0.02%
JPY 0.10% 0.06% 0.00% 0.02% 0.33% 0.19% -0.01%
CAD 0.06% 0.02% 0.00% -0.02% 0.31% 0.16% -0.05%
AUD -0.25% -0.27% -0.32% -0.33% -0.31% -0.13% -0.35%
NZD -0.14% -0.12% -0.19% -0.19% -0.16% 0.13% -0.20%
CHF 0.08% 0.06% 0.02% 0.00% 0.05% 0.35% 0.20%

Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.

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